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Was hat Schreibschrift mit Geld zu tun?

Das erklärt der Pisaversteher in seinem Blog.

Hier kann nachgelesen werden, wie die flächendeckende Einführung von Tablets für Schüler im Schulbezirk Los Angeles verlief – gar nicht gut nämlich.
Und dort ging es „nur“ um die Anschaffung der Geräte – von Einrichtung der nötigen Netzwerk-Infrastruktur, Wartung und regelmäßiger Aktualisierung dieser Infrastruktur und aller eingebundenen Geräte, Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz vor Hackern, Sabotage von innen usw. ist bei diesen Kosten noch gar nicht die Rede.

Muss das unbedingt nachgemacht werden? Womöglich  noch auf Kosten von Elementarbildung, wie einer leserlichen Handschrift?

 

Ich mach mir die Welt….

…. widdewidde wie sie mir gefällt.
(frei nach Pippi Langstrumpf)

Sehr bemüht pädagogisierend werden Gewaltmedien einmal mehr verharmlost. Der bereits entlarvte Prof. Ferguson muss als Kronzeuge herhalten (www.mediengewalt.eu) und ein vermeintlicher Wissenschaftsstreit wird inszeniert

– tunlichst ausgeblendet wird, dass UNABHÄNGIGE LANGZEIT-Studien zu eindeutigen Ergebnissen kommen…

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Live dabei! Oder?

Bei vielen Ereignissen kann man heute durch facebook, twitter usw. fast live dabei sein und über Entwicklungen fast in Echtzeit informiert werden. Genauso einfach ist es, diese Neuigkeiten selbst weiterzuverbreiten

Aber die Gefahr, eine Falschmeldung weiterzugeben, ist groß.
Der Artikel von Claudia Wrobel zeigt, worauf man achten sollte, und wie man Bildquellen überprüfen kann bevor man eine „Neuigkeit“ weiterverbreitet, die vielleicht keine ist.

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Direktere Demokratie per Internet?

Wenn Petitionen per „Social Bots“ entschieden, Wahlkämpfe beeinflusst und Meinungen vervielfältigt oder unterdrückt werden, ist daran nichts demokratisches mehr. Mehr dazu im Artikel Talken mit dem Bot in der jungen Welt, aus dem auch dieses Zitat stammt:

Informatiker der Universität Münster haben das mit drei Millionen Euro staatlich geförderte Forschungsprojekt »Erkennung, Nachweis und Bekämpfung verdeckter Propagandaangriffe über neue Onlinemedien« ins Leben gerufen. Im Internet machen sie Jagd auf Social Bots. »Es muss offengelegt werden, wie Akteure im Netz unterwegs sind, um ihre angebliche Wahrheit zu verbreiten«, fordert Professor Christian Grimme, der das Projekt koordiniert.

Hier geht es zu dem Forschungsprojekt der Uni Münster – es läuft noch bis April 2019, die Ergebnisse werden also noch auf sich warten lassen, aber wir sind gespannt.

DigitalTransformation

6 Mythen und Denkfehler zur Digitalisierung

Gerald Lembke, Professor für Digitale Medien, hat immer wieder auf viele Mythen rund um die Digitalität hingewiesen. Hier auf medien-meinungen.de ist eine schöne Zusammenfassung verlinkt, die die Denkfehler von Unternehmen und Unternehmern bezüglich der Digitalisierung aufzeigt.

Entmündigung als Bildungsziel?

Die FAZ befasst sich kritisch mit dem „digitalen Studenten“ und den Folgen von immer mehr Online-Lernangeboten, für den Einzelnen, aber auch für die Gesellschaft.
Alle Zitate aus dem Artikel „Entmündigung als Bildungsziel“ – Link

Lerndaten sind Auskunftsdateien der Persönlichkeit. Sie sagen viel über Auffassungsgabe und Konzentrationsfähigkeit, über Schwächen, Erinnerungsvermögen, Motivation.
[…]
Nach amerikanischem Recht, sagte die schleswig-holsteinische Datenschutzbeauftragte Marit Hansen, lassen sich die Daten für alle möglichen Zwecke verwenden.

Die Anbieter von Onlinekursen, die z.T. ganz offiziell mit Universitäten kooperieren, sitzen häufig im Ausland, mit deutlich lascheren Datenschutzbestimmungen im Vergleich zur EU. Auskunftspflicht gibt es nicht, die Daten können weitergegeben werden ohne den Studenten (oder Tutor) zu informieren, unter anderem auch an Google und facebook.

Ist das die ersehnte Digitalisierung der Bildung? Risiken ausblenden und sich von profitorientierten Firmen aus der Branche beraten lassen, ohne deren Eigeninteresse kritisch zu hinterfragen?

Der Bildungsausschuss des Bundestags legte vor kurzem den Bericht „Digitale Medien in der Bildung“ vor, der sich über Risiken der Lerntechnologien ausschweigt und als wichtigste Referenz die IT-Branchenlobby Bitkom führt.