dasweissekaninchen-filmtipp

Filmtipp des Tages: Heute, 20.15 Uhr, ARD

„Das weiße Kaninchen“ – ein Film über Cybergrooming.
Von der ARD-Seite:

Sara ist 13, schüchtern und unsicher, wenn es um Jungs geht. Ein bisschen neidisch beobachtet sie, mit welcher Selbstsicherheit ihre frühreife Freundin Leonie sich dem Thema nähert. Umso befreiender ist es für Sara, als sie entdeckt, wie einfach man im Netz Kontakt knüpfen kann. Zu Benny z. B., der gerne online spielt und Tiere liebt.

Mit ihm zu chatten, fällt Sara ganz leicht, obwohl er schon 17 ist, wie er ihr schreibt. Oder mit Kevin, der richtig gut aussieht, wenn man seinem Foto glauben darf. Im Chat fühlt Sara sich sicher und wertgeschätzt. Und sie freut sich, als Kevin sie auch in der realen Welt treffen will.

Das vielschichtige Drehbuch der Autoren Michael Proehl und Holger Karsten Schmidt entfaltet das Thema Cybergrooming, also die onlinebasierte Anbahnung des sexuellen Missbrauchs eines Kindes, auf mehreren Ebenen. Während die junge Lena Urzendowsky in ihrer ersten Hauptrolle zum Spielball verschiedener Einflüsse wird, verkörpert Devid Striesow eine Figur, die von auseinanderdriftenden Gefühlen und Motivationen getrieben wird, von der nie klar wird, wie sehr sie die Außenwelt belügt und wie weit sich selbst, und die entsprechend ambivalente Gefühle auch im Zuschauer auslöst. Alles scheint möglich und diese Möglichkeiten befördern die Spannung des Thrillers.

tablet-pc-schule

Was hat Schreibschrift mit Geld zu tun?

Das erklärt der Pisaversteher in seinem Blog.

Hier kann nachgelesen werden, wie die flächendeckende Einführung von Tablets für Schüler im Schulbezirk Los Angeles verlief – gar nicht gut nämlich.
Und dort ging es „nur“ um die Anschaffung der Geräte – von Einrichtung der nötigen Netzwerk-Infrastruktur, Wartung und regelmäßiger Aktualisierung dieser Infrastruktur und aller eingebundenen Geräte, Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz vor Hackern, Sabotage von innen usw. ist bei diesen Kosten noch gar nicht die Rede.

Muss das unbedingt nachgemacht werden? Womöglich  noch auf Kosten von Elementarbildung, wie einer leserlichen Handschrift?

 

Ich mach mir die Welt….

…. widdewidde wie sie mir gefällt.
(frei nach Pippi Langstrumpf)

Sehr bemüht pädagogisierend werden Gewaltmedien einmal mehr verharmlost. Der bereits entlarvte Prof. Ferguson muss als Kronzeuge herhalten (www.mediengewalt.eu) und ein vermeintlicher Wissenschaftsstreit wird inszeniert

– tunlichst ausgeblendet wird, dass UNABHÄNGIGE LANGZEIT-Studien zu eindeutigen Ergebnissen kommen…

social-media-1432937_960_720

Live dabei! Oder?

Bei vielen Ereignissen kann man heute durch facebook, twitter usw. fast live dabei sein und über Entwicklungen fast in Echtzeit informiert werden. Genauso einfach ist es, diese Neuigkeiten selbst weiterzuverbreiten

Aber die Gefahr, eine Falschmeldung weiterzugeben, ist groß.
Der Artikel von Claudia Wrobel zeigt, worauf man achten sollte, und wie man Bildquellen überprüfen kann bevor man eine „Neuigkeit“ weiterverbreitet, die vielleicht keine ist.

bad-social-media-automation-bot

Direktere Demokratie per Internet?

Wenn Petitionen per „Social Bots“ entschieden, Wahlkämpfe beeinflusst und Meinungen vervielfältigt oder unterdrückt werden, ist daran nichts demokratisches mehr. Mehr dazu im Artikel Talken mit dem Bot in der jungen Welt, aus dem auch dieses Zitat stammt:

Informatiker der Universität Münster haben das mit drei Millionen Euro staatlich geförderte Forschungsprojekt »Erkennung, Nachweis und Bekämpfung verdeckter Propagandaangriffe über neue Onlinemedien« ins Leben gerufen. Im Internet machen sie Jagd auf Social Bots. »Es muss offengelegt werden, wie Akteure im Netz unterwegs sind, um ihre angebliche Wahrheit zu verbreiten«, fordert Professor Christian Grimme, der das Projekt koordiniert.

Hier geht es zu dem Forschungsprojekt der Uni Münster – es läuft noch bis April 2019, die Ergebnisse werden also noch auf sich warten lassen, aber wir sind gespannt.