Archiv für den Monat: Juli 2015

FAZ: Kreidestaub, Computerwahn, Geschäftemacher

Ein Artikel der Frankfurter Allgemeinen, der wunderbar die Möglichkeiten, Gefahren und Hintergrundinteressen der digitalisierten Bildung beleuchtet.

Die Alarmglocken schrillen. Sie schrillen auf allen Seiten bei der Debatte um die digitale Bildung, die eigentlich differenzierter eine Debatte über digitale Medien als Mittel und Gegenstand der Bildung genannt werden müsste. Aber was ist in dieser Debatte schon differenziert? Wie auch immer über die vermeintlichen Königs- und die Holzwege der Bildung gestritten wird: Nirgends ergeben Sorgen, Klagen und Visionen ein explosiveres Durcheinander als in der Diskussion um den Einzug der Digitalisierung in den Unterricht.

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Jugendliche unterschätzen die Gefahren mobiler Medien

Das ist das Fazit einer Fachtagung der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen, die am 8. Juli in Hannover stattfand.

Es gebe „ein Gefühl“ von Aufgeklärtheit, der reale Umfang der Datensammlungen und Beeinflussung seitens der Anbieter sozialer Netzwerke sind den Jugendlichen aber nicht bewußt. Entsprechend gibt es keinen konsequenten Umgang mit den persönlichen Daten, sondern eher einen Kontrollverlust.

Auch die soziale Schicht spiegelt sich in der Mediennutzung: die Kompetenzen sind umso höher, je höher der Bildungsgrad ist. Die Möglichkeiten der Teilhabe an demokratischen Prozessen zB. wird eher von Menschen mit höherem Bildungsgrad genutzt, während sozial Schwache sehr sorglos mit Daten und Fotos umgehen.

Unser Fazit: Medienbildung kann und darf nicht den Elternhäusern überlassen werden, damit manifestiert man nur die bereits bestehenden Unterschiede und die Schere geht noch weiter auf.