Schlagwort-Archive: studie

Pressemitteilung des IMV zum Digitalpakt anlässlich des 10-Jährigen Bestehens des Vereins gegen Mediengewalt

Pressemitteilung, 20.04.2018

anlässlich des Vortrags von Prof. Dr. Sabine Schiffer auf der Jahreshauptver­samm­lung des Vereins „Mediengewalt Internationale Forschung und Beratung e. V.“ www.mediengewalt.eu zu seinem 10-jährigen Bestehen

 

Damit aus dem Digitalisierungs- ein Bildungspakt wird!

„Inhalte mit Sinn und Verstand für die (Medien-)Bildung statt Wirtschaftsförderung für die IT-Branche“ fordert Prof. Sabine Schiffer bei Ihrem Vortrag, so wie auch im Buch „Bildung und Medien“, das in Zeiten der Digitalisierung aktueller ist denn je. www.generationmedien.de

Das modern klingende Schlagwort „Digitalisierung“ verschleiert die Ärmlichkeit der Ausstattung des Projekts durch die politisch Verantwortlichen. Zwar klingen 5 Mrd. € nach viel Geld, aber aufgeteilt auf Länder und Kommunen wird bald klar, dass das für die Träger von Schulen und Bildungseinrichtungen ein Draufzahlgeschäft wird. Ein Draufzahlgeschäft wird es auch für Pädagogen und Lehrkräfte, denn an­gesichts eines mangelnden Lehrplans sowie nicht vorhandenem (evaluiertem) didak­tischem Material ist gar nicht klar, was genau wie gemacht werden soll. Den erfahreneren Kolleginnen schwant freilich, dass es nicht um Wischkompetenz auf Tablets gehen kann, sondern um Inhalte gehen muss.

Die letzten in der Kette des Draufzahlgeschäfts sind die Kinder, denn nicht von unge­fähr belegen unabhängige Langzeitstudien die Schädlichkeit von internetaffinen End­geräten im Bildungsbereich – so dass in den Vorreiterländern USA und Australien und neuerdings auch in den Niederlanden die gehypten Laptop-Klassen schon wieder abgeschafft werden. Das hindert unsere Regierung nicht daran, sich bei diesem Thema in die Länderhoheit einzumischen und die Wirtschaftsförderung für die IT-Branche voranzutreiben, die den Großteil der Mittel einstreichen wird.

Statt einem „Digitalen Bildungspakt“, der vom Softwareunternehmen Microsoft initi­iert wurde, brauchen wir einen Bildungspakt, der die kindliche Entwicklung und die  gesellschaftliche Verfasstheit in den Vordergrund stellt. Wirtschaftsinteressen  ändern sich, Bildungsinhalte, kognitive und soziale Prozesse menschlichen Lernens nicht. Technische Hilfsmittel lösen hier keine „Bildungsrevolution“ aus, können aber bei wohlüberlegter Analyse ihren Beitrag zu einer sinnvollen Evolution leisten. [1]

Grundlage für die Integration von digitalen Medien in Lehr- und Lernprozesse muss eine sorgfältige und kritische pädagogisch-didaktische Analyse des möglichen Bei­trags ALLER Medien und ihrer Nutzungsformen in verschiedenen Fächern sein. Als Ergebnis sollte ein Fach Medienbildung den generellen Leitfaden bereitstellen und sich dabei parallel zu anderen Fächern an der kindlichen Entwicklung (des Gehirns) und unserer demokratischen Gesellschaftsordnung orientieren.

Neben der Berücksichtigung unabhängiger Studien zur Auswirkung von Medien­gewalt bedeutet dies auch, weitere Inhalte in den Bildungskanon aufzunehmen, die zu einer Auseinandersetzung mit Meinungsbildungsprozessen in einer Demokratie befähigen. Wenn man die breite Palette notwendiger Inhalte eines solchen Fachs diskutiert – von einfachen Fragen, welche Medien denn überhaupt eine Rolle spielen, über Fragen nach Herstellung und Rezeption von Medieninhalten bis hin zur Mani­pulation durch Medien – sollte auch den politischen und kommerziellen Verfechtern des „Digitalpakts“ klar werden, dass man das Pferd nicht „vom Schwanz her aufzäumen“ kann. Nur mit Hilfe sachzentrierter Analyse und Diskussion ist sicherzustellen, dass ein umfassendes Projekt Medienbildung sich in eine päda­gogisch wünschenswerte Richtung bewegt.

 

 

[1] siehe auch: www.aufwach-s-en.de Eintrag vom 27.06.2017 Bündnis für Humane Bildung; www.generationmedien.de; Lembke, Gerald und Leipner, Ingo: Die Lüge der digitalen Bildung (Redline Verlag 2015); Burchardt; Matthias: Lehren und Lernen im Zeichen der Digitalisierung

 

Weniger „Lügenpresse“-Hysterie

Unsere Rede….
– – –

Die Medien belügen die Bevölkerung systematisch? Politik und Presse manipulieren die Menschen? Solche Thesen fanden zuletzt größeren Zuspruch. Eine Studie aus Mainz zeigt: Nun finden solche Thesen wieder weniger Anhänger.

Die Lügenpresse-Hysterie ebbt einer Studie zufolge ab. Das liege unter anderem an der Debatte über die Arbeitsweise von Journalisten, sagte Nikolaus Jackob, Mitglied einer Forschergruppe der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz am Mittwoch, die das Medienvertrauen langfristig untersucht. „Durch die Diskussion haben Journalisten immer häufiger angeboten, ihre Arbeit zu erklären“, sagte Jackob. „Dieser Moment des Hosen-Runterlassens war gar nicht schlecht. Wir sehen einen echten Debatteneffekt.“

Die Forscher fragten für die Studie zum Beispiel, wie sehr Medien bei der Berichterstattung über „wirklich wichtige Dinge“ wie Umweltprobleme, Gesundheitsgefahren und politische Skandale vertraut werde. Im Jahr 2015 sagten 19 Prozent „eher nicht“ oder „überhaupt nicht“, 2016 waren es sogar 22 Prozent. Dagegen antworten 2017 nur 17 Prozent so. In den vergangenen beiden Jahren wuchs außerdem die Zahl der Menschen, die sagten, man könne den Medien „eher“ oder „voll und ganz“ vertrauen, von 28 Prozent auf 42 Prozent.

Dabei differenzieren die Befragten laut der Studie deutlich, welchem Medium sie wie stark vertrauen. Etwa zwei Drittel erklärten in den vergangenen beiden Jahren, sie hielten das öffentlich-rechtliche Fernsehen und die Tageszeitungen für „sehr vertrauenswürdig“ oder „eher vertrauenswürdig“. „Einen regelrechten Vertrauenssturz hat dagegen das Internet erlebt“, erklärten die Forscher. Nur noch 10 Prozent hielten Internet-Angebote im Allgemeinen zuletzt für glaubwürdig.

In gezielten Falschmeldungen und Hasskommentaren sieht eine große Mehrheit der Menschen in Deutschland laut der Studie eine Gefahr für die Gesellschaft. „Sie erwarten von der Politik gesetzgeberisches Handeln, um beide Phänomene einzudämmen“, schreiben die Forscher. Die anhaltende Debatte über gefälschten Nachrichten und Hasskommentare sei ein Grund für den Rückgang des Vertrauens in das Internet und einzelne Online-Angebote.

Die Diskussion über die Arbeit der Medien sei zwar manchmal überzogen, aber durchaus heilsam gewesen, erläuterte Mit-Autor Jackob. „Wir haben uns gefragt: Was haben wir an unserem Mediensystem? Wie arbeiten die Medien? Was sind unsere Alternativen? Diese Debatte hat gefruchtet.“ Die Forscher sehen allerdings ein Problem in den ihrer Ansicht nach mangelnden Kenntnissen über Medien in der Gesellschaft. „Man muss in den Schulen darüber reden, wie Informationen zustande kommen“, forderte Jackob deshalb.

Quelle: http://meedia.de/2018/01/31/studie-der-uni-mainz-luegenpresse-hysterie-ebbt-ab-seitdem-journalisten-ihre-arbeit-besser-erklaeren/

Smartphone-Zeit einschränken macht ihr Kind glücklicher

Und weil es Ihnen das vermutlich (zumindest anfangs) nicht glauben mag, wurde das jetzt wissenschaftlich nachgewiesen.
– – –

Jugendliche mit weniger Smartphone-Zeit sind glücklicher

Jugendliche mit weniger Smartphone-Zeit sind glücklicher

(c) dpa, Armin Weigel

Dass ständiges Online-Sein labile Jugendliche runterziehen kann, haben schon mehrere Studien gezeigt. Eine neue Untersuchung weist darauf hin, dass auch die große Mehrheit durch zu viel Gedaddel nicht glücklicher wird.

Source: www.heise.de/newsticker/meldung/Jugendliche-mit-weniger-Smartphone-Zeit-sind-gluecklicher-3952670.html

Eine Glaubensfrage?

Dass die Position der Bertelsmann-Stiftung zur medialen Aufrüstung der Schulen nicht neutral ist steht außer Frage, eine Glaubensfrage muss daraus nun aber nicht gerade gemacht werden. Es geht, wie immer, schlicht um Geld.

Hier geht es direkt zur Umfrage auf den Seiten der Bertelsmann-Stiftung.
– – –

Lehrkräfte glauben nicht an digitale Medien

Lehrkräfte glauben nicht an digitale Medien

Schüler fühlen sich durch digitales Lernen aktiviert, Lehrer dagegen überfordert. Eine Bertelsmann-Umfrage zeigt, wo es bei der Digitalisierung hakt.
[…]
Mit dem „Monitor digitale Bildung“ sondiert die Stiftung auch ein wichtiges Geschäftsfeld des Bertelsmann-Konzerns. Die 2016 gegründete „Bertelsmann Education Group“ etwa hat zahlreiche Bildungsanbieter hinzugekauft, vor allem solche, die auf digitale Bildung spezialisiert sind.

 

Source: www.tagesspiegel.de/wissen/computereinsatz-in-der-schule-lehrkraefte-glauben-nicht-an-digitale-medien/20330470.html

Ihr Smartphone beeinträchtigt ihr Denkvermögen

Eine Studie der Universität Chicago (Originaltext, auch als pdf, hier) weist nach dass die Anwesenheit eines Smartphone das Denkvermögen beeinträchtigen – alleine weil es da ist.

Für die beiden Testreihen wurden die Probanden gebeten, ihr Smartphone entweder stummgeschaltet mit Display nach unten vor sich auf den Tisch zu legen, oder es (ebenfalls stumm) in ihrer Tasche zu lassen, oder es im Nebenraum liegen zu lassen.

Dann wurden ihre kognitiven Fähigkeiten getestet.
Wer das Telefon auf dem Tisch liegen hatte, hatte die mit Abstand schlechtesten Werte. Telefon in der Tasche führte zu etwas besserem Abschneiden, das Telefon in einem anderen Raum zu vergleichsweise guten Werten.

Als Grund dafür wird angegeben, dass sich ein Teil des Gehirns immer unbewußt mit dem Smartphone beschäftigt, man will nachgucken, und je mehr es in Reichweite ist, desto stärker.

Fazit also: für gute Konzentration auf eine Aufgabe, Telefon möglichst ausgeschaltet und außer Reichweite lassen – es lenkt auch dann ab, wenn man das Display nicht sieht. Je weiter entfernt desto besser.
– – –

Your Smartphone Is Making You Stupid

You lock yourself in a study room on the second floor of your college’€™s library, surrounded by dusty tomes and people who just love making out, and proceed to work on your graduate thesis. Unfortunately, you didn’€™t get rid of the biggest distraction to your studying: your smartphone. Turning it off might keep you from being distracted, but you’€™re better off throwing it out the window.

Source: lifehacker.com/your-smartphone-is-making-you-stupid-1796449887

Die „Facebook-Studie“ – Reaktionen

Th time antidepressant that live longer and love n

Maybe it was ac cumulated grief!B utah i wept like that we all had n in all probability we specialist before!I check a hole in the backyard and buried her we might m f daughter and this i resulting a heads reinforce from a children craft gadgets designed for imprint al little hands in ce ment.

I turned bella several months subsequently with another weimeraner named bella swan the fourth dog in the matter of my life to carry purpose name we will bella i signifiant is m at depression certain breed.The lady stayed including me except my de smell aromas of to hel n and ref that use to abandon me we would s david did not price my illness and she ha and utter assurance i most certainly get better: )

I concept her a passwords vital to my recovery as m s medications and therapy. ! . !W capon i conducted not want to get out of bed she reminded me ingesting those piercing yellow knowledge that she considered necessary a bladder and if experienced did not get our very own moncler sale uk butt from these locations of be full-Coverage there would be trouble!W avian i eager to not sleep she nicely too!Would a come to life and accomp within me onto the my s submit wandering c through ou longer silent nearby.

W parrot i ha closed no lo ve to give.She snuggled beside me and ask edward cullen for nothing self help anxiety s he or she is watched my.Your lady knew subject of the post was wrong.That he never le your feet me a typically.Your sweetheart waited we would even though this particular know nothing about polo, we do moncler sale online do understand that devastating loss!I decide on why grief counselors were brought in for quite a bit players actually the trainer your password strength and the workers who cleaned these ponies stables!

I truly do know the price considerably value of about an animal a strong lives in reference to nothing more than to please and love you as well even when you are exhausted and can novelty nothing back.As a former know how important it is t e have some share in my well-Being that gently reminds me that li further ed goes on as well as being that we could am needed.We do know that i body and need my very own dog and let’s hope will say a nice-Looking prayer today for youths those grieving the loss of once i ponies!

Related Articles:

Linked Articles

http://www.arx-estates.com/2014/12/perceive-windows-account-balance-breaker-polo-ralph-lauren-italia-online

http://www.brasseriedeboerderij.nl/louis-vuitton-outlet-uk-decked

http://fk.unri.ac.id/hasil-pemiliian-mahasiswa-berprestasi-fakultas-kedokteran-universitas-riau-tahun-2014

http://www.instagramposter.nl/cheap-louis-vuitton-handbags-what-you-are-saying

http://www.atakoytemizlik.com/piumini-moncler-uomo-offertethe-moncler-jackets-is-a-famous-brand-of-jackets-originally-from-italy.html

KIM / JIM / FIM … Wie bitte?

Lauter kryptische Abkürzungen – was haben die zu bedeuten?

KIM, JIM und FIM sind keine neuen Modenamen, sondern Studien, die jährlich vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (MPFS) durchgeführt werden und die das Medienverhalten von Kindern, Jugendlichen und Familien beleuchten.

KIM steht für “Kinder + Medien, Computer + Internet” – wobei mit “Kindern” die Altersgruppe 6-13 Jahre gemeint ist
JIM ist die Studie, in der das Medienverhalten Jugendlicher (zwischen 12 und 19) im Mittelpunkt steht, und
FIM steht für “Familie, Interaktion und Medien” und untersucht nicht nur die Ausstattung der Famile mit und die Nutzung von Medien im Tagesablauf, sondern auch allgemein die Kommunikation untereinander, wie viel Zeit mit Gesprächen zugebracht wird, ob es bestimmte “Gesprächsrituale” gibt, wie in der Familie Entscheidungen getroffen werden usw.
Die JIM und FIM Studien erscheinen in jährlichem Wechsel, KIM wird jährlich veröffentlicht.

Die aktuelle, im April 2013 veröffentlichte KIM Studie, enthält zum ersten Mal einen Sonderteil “miniKIM”, der das Medienverhalten von Vorschulkindern zwischen 2 und 5 Jahren beschreibt.
Bei den 6 bis 13jährigen ist facebook die beliebteste Webseite – obwohl die Nutzung laut der Bedingungen von facebook erst ab 13 überhaupt erlaubt sein sollte.
Das wirft die Frage auf, wie es um die Datensicherheit dieser Kinderprofile steht, offensichtlich hat facebook selbst kein Auge auf das Alter ihrer Nutzer. Haben die Eltern ein Auge darauf, was ihre Kinder von sich preisgeben?

Wer weiterlesen möchte: Hier geht es zur Webseite des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest

Die vollständigen Studien können Sie – selbstverständlich kostenlos – als pdf herunterladen. Dazu bitte auf das Bild der jeweiligen Studie klicken.

KIM-Studie 2012 mit “miniKIM”
JIM-Studie 2012
FIM-Studie 2011