Schlagwort-Archive: Medienkompetenz

Weniger „Lügenpresse“-Hysterie

Unsere Rede….
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Die Medien belügen die Bevölkerung systematisch? Politik und Presse manipulieren die Menschen? Solche Thesen fanden zuletzt größeren Zuspruch. Eine Studie aus Mainz zeigt: Nun finden solche Thesen wieder weniger Anhänger.

Die Lügenpresse-Hysterie ebbt einer Studie zufolge ab. Das liege unter anderem an der Debatte über die Arbeitsweise von Journalisten, sagte Nikolaus Jackob, Mitglied einer Forschergruppe der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz am Mittwoch, die das Medienvertrauen langfristig untersucht. „Durch die Diskussion haben Journalisten immer häufiger angeboten, ihre Arbeit zu erklären“, sagte Jackob. „Dieser Moment des Hosen-Runterlassens war gar nicht schlecht. Wir sehen einen echten Debatteneffekt.“

Die Forscher fragten für die Studie zum Beispiel, wie sehr Medien bei der Berichterstattung über „wirklich wichtige Dinge“ wie Umweltprobleme, Gesundheitsgefahren und politische Skandale vertraut werde. Im Jahr 2015 sagten 19 Prozent „eher nicht“ oder „überhaupt nicht“, 2016 waren es sogar 22 Prozent. Dagegen antworten 2017 nur 17 Prozent so. In den vergangenen beiden Jahren wuchs außerdem die Zahl der Menschen, die sagten, man könne den Medien „eher“ oder „voll und ganz“ vertrauen, von 28 Prozent auf 42 Prozent.

Dabei differenzieren die Befragten laut der Studie deutlich, welchem Medium sie wie stark vertrauen. Etwa zwei Drittel erklärten in den vergangenen beiden Jahren, sie hielten das öffentlich-rechtliche Fernsehen und die Tageszeitungen für „sehr vertrauenswürdig“ oder „eher vertrauenswürdig“. „Einen regelrechten Vertrauenssturz hat dagegen das Internet erlebt“, erklärten die Forscher. Nur noch 10 Prozent hielten Internet-Angebote im Allgemeinen zuletzt für glaubwürdig.

In gezielten Falschmeldungen und Hasskommentaren sieht eine große Mehrheit der Menschen in Deutschland laut der Studie eine Gefahr für die Gesellschaft. „Sie erwarten von der Politik gesetzgeberisches Handeln, um beide Phänomene einzudämmen“, schreiben die Forscher. Die anhaltende Debatte über gefälschten Nachrichten und Hasskommentare sei ein Grund für den Rückgang des Vertrauens in das Internet und einzelne Online-Angebote.

Die Diskussion über die Arbeit der Medien sei zwar manchmal überzogen, aber durchaus heilsam gewesen, erläuterte Mit-Autor Jackob. „Wir haben uns gefragt: Was haben wir an unserem Mediensystem? Wie arbeiten die Medien? Was sind unsere Alternativen? Diese Debatte hat gefruchtet.“ Die Forscher sehen allerdings ein Problem in den ihrer Ansicht nach mangelnden Kenntnissen über Medien in der Gesellschaft. „Man muss in den Schulen darüber reden, wie Informationen zustande kommen“, forderte Jackob deshalb.

Quelle: http://meedia.de/2018/01/31/studie-der-uni-mainz-luegenpresse-hysterie-ebbt-ab-seitdem-journalisten-ihre-arbeit-besser-erklaeren/

Entnetzen Sie sich regelmäßig?

Bewusst Auszeiten ohne Smartphone und andere Geräte einplanen – „entnetzte“ Zeiten sozusagen. Zeit nur mit sich selbst verbringen, reflektieren, auch mal langweilen… all das kommt oft zu kurz und macht nicht nur unglücklich (siehe vorheriger Beitrag) sondern auch gestresst, verspannt und unruhig.
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Menschen, die auf Smartphones starren

Menschen, die auf Smartphones starren · Deutschlandfunk Nova

Wir brauchen dringend mehr Zeit mit uns selbst, sagt der Psychologe Georg Milzner – und weniger Zeit mit unserem Handy. Denn durch die Timeline scrollen, texten, posten, liken: Der ständige Blick auf die digitale Welt verstellt uns den Blick nach innen.

Das Smartphone ist überall, wo wir sind. An der Bahnhaltestelle, in der Kassenschlange oder auf dem Klo. Wo wir früher unseren Gedanken nachgehangen haben, gucken wir jetzt auf unser Handy.

Source: www.deutschlandfunknova.de/beitrag/georg-milzner-das-smartphone-lenkt-uns-ab

Smartphone-Zeit einschränken macht ihr Kind glücklicher

Und weil es Ihnen das vermutlich (zumindest anfangs) nicht glauben mag, wurde das jetzt wissenschaftlich nachgewiesen.
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Jugendliche mit weniger Smartphone-Zeit sind glücklicher

Jugendliche mit weniger Smartphone-Zeit sind glücklicher

(c) dpa, Armin Weigel

Dass ständiges Online-Sein labile Jugendliche runterziehen kann, haben schon mehrere Studien gezeigt. Eine neue Untersuchung weist darauf hin, dass auch die große Mehrheit durch zu viel Gedaddel nicht glücklicher wird.

Source: www.heise.de/newsticker/meldung/Jugendliche-mit-weniger-Smartphone-Zeit-sind-gluecklicher-3952670.html

Medienmündigkeit als Ziel

Erziehung zur Medienmündigkeit als Aufgabe von Schule und Elternhaus, das wäre wünschenswert. Statt dessen wird oft nur unkritisch „Wischkompetenz“ gelehrt, ohne sich über altersgerechte Vermittlung, Folgen für die Entwicklung, Datenschutz usw. Gedanken zu machen – so die Kritik in diesem Artikel:
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Das trojanische Pferd der Moderne

Das trojanische Pferd der Moderne

Kinder halten es keine halbe Stunde ohne Smartphone aus. Aber in den Schulen heiߟt es: digitale Technik, so früh wie nur möglich. Davor warnt das Bündnis für humane Bildung und empfiehlt, den Grundschülern lieber ein Musikinstrument in die Hand zu geben. Damit die Gehirne gesund bleiben.

Source: www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/347/das-trojanische-pferd-der-moderne-4731.html

Gute Vorsätze zum neuen Jahr?

Reflektieren und Überdenken Sie doch auch mal Ihren eigenen Medienkonsum und Ihr eigenes Mediennutzungsverhalten – Anregungen könnten Ihnen beispielsweise die beiden folgenden Links geben.
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Gute Vorsätze – auch beim Medienkonsum

Teurer Spaß: App-Kauf ist Elternsache – SCHAU HIN!

© Robert Kneschke / Fotolia

Oft vor dem Bildschirm, immer das Gefühl, etwas zu verpassen und wenig Zeit für Familie und Freunde? Gute Vorsätze zum neuen Jahr können auch ein Anlass sein, die Mediennutzung zu überdenken.

Es ist wichtig, auch mal nicht erreichbar zu sein und von unserem schnelllebigen Alltag und der Fülle an Informationen etwas Abstand zu nehmen. Der Beginn des neuen Jahr kann ein guter Moment sein, um auch darüber nachzudenken welche Medien man wie häufig nutzt und ob man auch für eine gewisse Zeit den Medienkonsum einschränken möchte, am besten gemeinsam in der Familie.

Medienfasten testen

Beim Medienfasten legen alle gemeinsam fest, welche Geräte an welchen Tagen und zu welchen Zeiten Pause haben. Die Regeln sollten klar sein, damit alle wissen, worauf sie sich einlassen. Man kann auch vereinbaren, ein Tagebuch zu führen, um die Eindrücke[…]

Source: www.schau-hin.info/news/artikel/gute-vorsaetze-auch-beim-medienkonsum.html?tx_news_pi1[controller]=News


Elterncouch: Wir brauchen strengere Handy-Regeln

Elterncouch: Wir brauchen strengere Handy-Regeln – SPIEGEL ONLINE – Panorama

(C) Getty Images/ iStockphoto

Die Tür ging auf, und die Kinder kamen hereingewuselt. Sie trugen Kittel und schwarze Schminketupfer im Gesicht. Aus rot angemalten Papptellern hatten sie Feuerwehrhelme gebastelt. Es war das große Finale des Feuerwehrprojekts in Benjamins Kita.

Die Kinder stellten sich nervös trippelnd im Halbkreis auf und begannen ein Loblied auf die Feuerwehr zu singen. Naja, singen. Eigentlich war es ein verschüchterter Flüsterchor, bei dem man fast nur die Erzieherinnen hörte. Es war toll.

Ich war tief berührt von der niedlichen Verdruckstheit der Kleinen auf der Bühne. Meine Frau Therese musste arbeiten und konnte nicht dabei sein. Trotzdem wollte ich diesen Auftritt unbedingt mit ihr teilen. Reflexhaft zückte ich mein Smartphone, um ein Video zu machen, drehte ich mich dabei kurz zu den anderen Eltern um – und erschrak.

Rund 20 Leute waren da. Und fast alle filmten die Darbietung mit ihren Telefonen. 20 Erwachsene, die sich entschieden hatten, in diesem Moment ein Gerät zwischen sich und ihre Kinder zu halten. Es war eine Szene wie aus einem düsteren Science-Fiction-Film. Was die Kinder wohl gerade sahen? Elternkörper mit Plastikrechtecken statt Köpfen? […]

Source: www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/smartphone-nutzung-regeln-fuer-eltern-a-1186804.html

Fiktion und Realität am Beispiel Stuttgart

Die Realität der Digitalisierung von Schulen sieht so aus, wie sie die Stuttgarter Nachrichten schildern: Glückssache.
Wenn die Grundvoraussetzungen wie eine Elektroverkabelung die den Anforderungen genügt  und eine ausreichende Internetanbindung der Schule geschaffen sind, kann über die Umsetzung in den Klassen nachgedacht werden.

Der Stuttgarter Plan sieht vor, das in 10 Jahren umgesetzt zu haben. Angesichts der Entwicklung von Hard- und Software in den letzten 10 Jahren ist fraglich, wie zukunftsfähig der heutige Stand ist – und ob er anpassbar an die Anforderungen der nächsten Dekade(n) sein kann?
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Digitalisierung an Stuttgarter Schulen: Mehr Tempo, bitte

Digitalisierung an Stuttgarter Schulen: Mehr Tempo, bitte

Kreidetafel oder W-Lan und Tablets für alle? Das ist an Stuttgarter Schulen immer noch Glückssache -€“ sollte es aber im Sinne der Chancengleichheit nicht sein, findet Redakteurin Inge Jacobs.

Stuttgart hat Großes vor. Die Landeshauptstadt will allen städtischen Schulen einen digitalen Vollanschluss verpassen. Nicht gleich, sondern nach und nach. Bis in zehn Jahren, so der optimistische Plan, soll dann auch die letzte Schule komplett onlinefähig sein – so, wie es der Bildungsplan und die Multimedia-Empfehlungen seit 2016 vorsehen. Natürlich funktioniert das nur, wenn auch der Gemeinderat diesen Plänen folgt. Und immer noch fehlt eine verlässliche Förderzusage von Bund und Land.

Source: www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.digitalisierung-der-stuttgarter-schulen-mehr-tempo-bitte.b00f8652-4ac4-405f-a17f-dc9538731955.html

Medienkompetenz hilft nur, wenn sie auch angewendet wird

71 Prozent der (in einer nicht repräsentativen Online-Umfrage) befragten Lehrer geben an, mehrmals in der Woche Unterrichtsmaterialien aus frei verfügbaren Internetquellen zu verwenden.  90 Prozent sagen sogar, diese externen Materialien seien genauso relevant wie die regulären Schulbücher.

Und 72 Prozent der in dieser Umfrage befragten Lehrer geben an, dass ihnen die Zeit für eine Prüfung der Materialien fehlt. Also z.B. der Frage wer dieses Material publiziert, ist es werbefrei, weltanschaulich neutral und unparteiisch?

Das heißt also, ein großer Teil der Unterrichtsmaterialien, mit denen täglich gearbeitet wird, wurde nicht dahingehend überprüft.
Das Projekt „Materialkompass“ der Verbraucherzentrale Bundesverband, das genau das tut, wird nur noch bis Ende 2017 finanziert und muss dann wohl eingestellt werden.

So wird derzeit also Medienkompetenz (und anderes mehr) unterrichtet, von Menschen die zwar grundsätzlich vielleicht medienkompetent sind, diese Kompetenz aber nicht anwenden(können)?
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Wie verlässlich sind freie Unterrichtsmaterialien? Ein Groߟteil der Lehrer bestätigt: Mehr Transparenz und Prüfung ist wichtig -€“ auch im Bereich digitale Medien

Wie verlässlich sind freie Unterrichtsmaterialien? Ein Großteil der Lehrer bestätigt: Mehr Transparenz und Prüfung ist wichtig – auch im Bereich digitale Medien | News4teachers

4. Oktober 2017

Der aktuelle „Monitor Digitale Bildung“ der Bertelsmann-Stiftung zeigt es: Generell sind Lehrkräfte bereit, sich mit digitalen Medien auseinander zu setzen. Dass es häufig nur bei dem guten Vorsatz bleibt, liegt an schlechter Ausstattung, fehlenden Konzepten – und auch an der unübersichtlichen Fülle von Lehrmaterial in diesem Bereich. Die Forderung nach einer prüfenden Instanz, wird daher immer wieder laut. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) reagiert darauf: Er hat seinen Materialkompass mit Materialien zum Thema Digitale Medien aufgefüllt und will mit Lehrerkräften über weitere Lösungen diskutieren.

Unterrichtsmaterialien zum Thema Digitales und Medienkompetenz gibt es in rauen Mengen: von Verlagen, Vereinen, Stiftungen, Unternehmen, Interessensverbänden und etlichen mehr. Viele davon sind online sogar frei verfügbar. Wie die Bertelsmann-Studie zeigt, bemängelt allerdings knapp die Hälfte der Lehrer den großen Zeitaufwand, der mit der Suche nach geeignetem und guten Material verbunden ist. „Digitalisierung darf für Lehrkräfte nicht als zusätzliche Belastung erscheinen, sondern sollte Teil der Lösung für ihre pädagogischen Herausforderungen sein“, so Jörg Dräger, Vorstand der Bertelsmann-Stiftung. Dazu sei es auch nötig, mehr Transparenz über die Qualität digitaler Lernmaterialien zu schaffen.

 

Source: www.news4teachers.de/2017/10/wie-verlaesslich-sind-freie-unterrichtsmaterialien-ein-grossteil-der-lehrer-bestaetigt-mehr-transparenz-und-pruefung-ist-wichtig-auch-im-bereich-digitale-medien/

 

 

Und noch eine Medienkompetenz-Initiative

Diese heißt „DigiBits“ und will  Medienkompetenz fächerübergreifend an Schulkinder vermitteln. Unterlagen für die Lehrkräfte gibt es bereits, sie werden jedoch zu wenig genutzt (sagt die Initiative) weil es zu wenige Anknüpfungspunkte zwischen den vorhandenen Unterrichtsinhalten und Medienbildung gibt. Den Lehrkräften sollen Wege aufgezeigt werden, wie sie diese auch nutzen können.
Das klingt nach „wir haben eine Lösung und suchen das Problem dazu“?

Das Bereitstellen des Materials auf einer Onlineplattform ist angesichts der dürftigen Ausstattung vieler Lehrerzimmer mit PCs, Druckern und Internetanschluß eher belächelnswert – ohne die funktionierende Infrastruktur kann die beste Onlineplattform nicht genutzt werden.
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DsiN startet Bildungsprojekt: DigiBitS – Digitale Bildung trifft Schule –

Digitale Kompetenzen sind der beste IT-Schutz! Deshalb startet Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) ab Juni in die Pilotphase der neue Bildungsinitiative DigiBitS – Digitale Bildung trifft Schule. Durch die Bündelung von fächerspezifischen Materialien zur Medienbildung und konkreten Verwendungsideen im Unterricht werden Lehrkräfte der 5. Bis 8. Klasse unterstützt, digitale Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern im Fachunterricht zu fördern.

Medienbildung wird verpflichtend – in jedem Fach

Spätestens mit dem Strategiepapier zur „Bildung in der digitalen Welt“ der Kultusministerkonferenz im Dezember 2016 wurde die Aufgabe an die Länder herangetragen, die Förderung digitaler Kompetenzen von Schülerinnen und Schüler in den verschiedenen Unterrichtsfächern konzeptionell zu verankern. Viele Bundesländer kommen dieser Forderung durch die Veröffentlichung neuer Bildungspläne nach und sehen Medienbildung in Grund- und Oberschulen verpflichtend vor – und zwar fächerüber­greifend. Ein Schritt nach vorn!

Defizit an (Bekanntheit von) fächerspezifischen Materialien

Doch wie so oft herrscht kein Erkenntnis- sondern ein Umsetzungsproblem, wie unter anderem die Sonderstudie »Schule Digital« 2016 der Initiative D21 e.V. aufzeigt. Betrachtet man beispielsweise den Aspekt der Lehrmaterialien, fällt auf: Es existieren bereits vielfältige Unterrichtsideen und passende Materialien zur Förderung von digitalen Kompetenzen – auch bzw. insbesondere für den schulischen Einsatz, bereitgestellt von Initiativen und Projekten zur Medienbildung. Was hindert Lehrkräfte …

Source: digitaler-bildungspakt.de/2017/06/01/dsin-startet-bildungsprojekt-digibits-digitale-bildung-trifft-schule/

Wenn sich Defizite fortsetzen

Die jetzigen Abiturienten kommen mit mangelnder Medienkompetenz und Nachrichtenkompetenz u.v.m. aus der Schule. Studieren sie dann z.B. auf Lehramt, werden auch im Studium diese teilweise eklatanten Wissenslücken nicht ausreichend beseitigt – und so werden sie an die nächste Generation Schüler weitergegeben.
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Angehende Lehrer – Zu wenig Nachrichtenkompetenz

Laut einer Studie der TU Dresden spielt der Umgang mit Journalismus im Lehramtsstudium kaum eine Rolle. Das muss sich dringend ändern, meint der Kommunikationswissenschaftler Lutz Hagen.

Source: www.deutschlandfunk.de/angehende-lehrer-zu-wenig-nachrichtenkompetenz.2907.de.html?dram:article_id=388008

Blog bringt Medienkompetenz?

Die Bundeszentrale für politische Bildung empfiehlt völlig unkritisch einen Blog als „Projekt-Tool“ im Unterricht – und schafft es, Themen wie Datenschutz, Einverständnis der Schüler bzw. deren Erziehungsberechtigten, Zugriffsrechte, Datensicherheit, Recht am eigenen Bild, Rechte an den Inhalten usw. usf. komplett auszublenden. Respekt, so viel Unbedarftheit hätten wir von der bpb nicht erwartet.
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In zehn Schritten zum unterrichtsbegleitenden Blog | bpb

Arbeiten im Redaktionssystem als selbstverständlicher Teil des Unterrichts (Vincentino e. V. / bearbeitet / Lizenz CC BY-SA 4.0

Blogs eignen sich gut als Projekt-Tool im Unterricht. Sie machen die Lernenden zu Inhalts-Produzenten, vermitteln Lernstoff nachhaltig und bringen nebenbei eine Portion Medienkompetenz. Sie haben noch nie gebloggt? Unsere Gastautorin Christine Kolbe erklärt Ihnen, wie Sie in zehn Schritten zum eigenen Blog kommen.

Source: www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/werkstatt/245358/in-zehn-schritten-zum-unterrichtsbegleitenden-blog