Digitalisierung an Schulen fordert es, die entsprechenden Kompetenzen zu vermitteln

„Was braucht man in einer globalisierten und digitalisierten Zukunft?“, fragt Martin Korte in ‚Forschung & Lehre‘ und gibt auch gleich die Antwort: „Überraschender Weise ganz menschliche Fähigkeiten, die neben der ‚Digital literacy‘ Unterrichtsziel bleiben sollten: Team- und Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung und Selbstmanagement-Kompetenzen, Lebenslanges Lernen, ganzheitliches Denken sowie Handeln und Kreativität. Auch Wissen bleibt eine Kernkompetenz: Neues Wissen intelligent und eigenständig einordnen zu können in ein bestehendes Wissenssystem beziehungsweise dieses Wissen hinterfragen zu können, das erst ist Bildung.“ Deshalb fordert er: „Alle Schülerinnen und Schüler (und auch Studierende) sollten diejenigen Grundkenntnisse erwerben, die für das Verstehen digitaler Systeme unverzichtbar sind.“

Auch wir fordern vor allem den kritischen Umgang mit Medien zu lehren! Vor den Erwerb von Medienkompetenz gehört nämlich der Erwerb von Sozialkompetenz, und dabei vor allem das NEIN-Sagen – etwa bei Phishing-Mails, Einladungen von Fremden, Datenpreisgabe beim Herunterladen von Apps und mindestens noch das Nicht-Antworten auf Verbalattacken. Darum fordern wir seit langem eine Einführung digitalisierter Medienpädagogik erst ab einer geeigneten Entwicklungsstufe und die Förderung eines kritischen Umgangs mit Medien sowie allgemeine Medienbildung als Demokratiebildung.

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