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Digitalmantra….

… so nennt Gerald Lembke den allgegenwärtigen Ruf nach der möglichst schnellen und umfassenden Digitalisierung der Schulen.

Dass die beteiligten Firmen weniger das Gemeinwohl als vielmehr ihre ganz konkreten Umsatzzahlen im Blick haben, sagen wir schon lange.

Und inzwischen scheint diese Erkenntnis auch anderen zu kommen, wie man am heutigen und auch dem morgigen Beitrag sehen kann.
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IT-Lobbyisten in den Klassenzimmern

IT-Lobbyisten in den Klassenzimmern

Viele können es nicht mehr hören: Der Ruf nach der digitalen Bildung in den Schulen ist mittlerweile Kernthema in politischen Wahlkämpfen sowie auf den einschlägigen Lobby-Messen für die Aus- und Weiterbildung.

Die Personengruppen, die am meisten vom Digitalmantra genervt sind, sind die Lehrer und die Schüler selber. Denn auf deren Rücken tanzen Politiker und IT-Lobbyisten einen seltsamen Tanz, allen voran Bundesbildungsministerin Johanna Wanka und Wirtschafts- und Parteiorganisationen in den Ländern. Der Tanz heißt: „Aufrüstung und digitale Mobilmachung von Kitas und Schulen“. Das Leben von Lehrern und Schülern soll mit digitalen Medien und Medientechnik vereinfacht, ja sogar verbessert werden.

Source: www.sueddeutsche.de/bildung/schule-it-lobbyisten-machen-vor-den-klassenzimmern-nicht-halt-1.3663067

Internet für die Kleinsten

Jenseits der Frage, wie sinnvoll welches Angebot in welchem Alter ist, fehlen für die Ausschreibung jegliche Angaben zu den Kriterien für die Förderung sog. Kinderwebsites. Wir gehen davon aus, dass es Qualitätskriterien gibt und würden uns dazu Transparenz wünschen. —

 

Ein Netz für Kinder / Förderprogramm / Startseite

Ein Netz für Kinder / Förderprogramm / Startseite

 

 

Damit Kinder das Internet sinnvoll nutzen können, brauchen sie eigene Angebote, die Inhalte altersgerecht und zugleich interessant darstellen. Daher fördert die BKM im Rahmen dieser Initiative hochwertige Angebote für Kinder von 6 bis 12 Jahren.

Source: www.enfk.de/Foerderprogramm

Die Nachfrage nach Fortbildung ist da

Lehrkräfte sind längst nicht so von gestern, wie ihnen oft nachgesagt wird – sie wollen sich fortbilden, sind aktiv, auch und besonders im Bereich Medienbildung.
Besonders hoch ist laut dem Artikel die Nachfrage nach Fortbildungen, die sich mit der Erarbeitung von Medienbildungskonzepten für Schulen befassen. Mit diesen Konzepten werden die Grundlagen und Rahmenbedingungen für die medienpädagogische Arbeit an der einzelnen Schule festgelegt, sie sind also der elementare Grundstein einer funktionierenden Medienbildung an der Schule.

Leider wird nicht erwähnt, wer diese Fortbildungsangebote überprüft und bewertet – oder ob überhaupt? Allzu oft sind die Anbieter verbandelt mit Firmen wie (unter anderem) Microsoft, denen wir ein ganz eigenes Interesse an schulischer Computerisierung unterstellen möchten, was nicht unbedingt viel mit der Fähigkeit zur kritischen Mediennutzung und -kompetenz gleichzusetzen ist….
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Hohe Nachfrage von Lehrkräften nach Fortbildungen im Bereich Medienkompetenz

(c) bildungsklick TV

Mehr als 20.400 Lehrkräfte haben sich im vergangenen Jahr in Fragen der Medienbildung weiterqualifiziert und zu diesem Zweck Veranstaltungen des Niedersächsischen Landesinstituts für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ), der Landesinitiative n-21: Schulen in Niedersachsen online e. V. und der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM) besucht.

Source: bildungsklick.de/schule/meldung/hohe-nachfrage-von-lehrkraeften-nach-fortbildungen-im-bereich-medienkompetenz/