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Technoference

Technoference – so nennt sich auf Englisch die Unterbrechung einer Tätigkeit durch Technik. Das kann das Gespräch mit dem Kind sein, das Lesen eines Buches, das romantische Abendessen mit dem Partner – währenddessen wird „nur mal kurz“ auf’s Handy geguckt, und schon verliert man sich für Minuten.

Das führt nicht nur dazu, dass man den zuletzt gelesenen Absatz des Buches erneut lesen muss weil man vergessen hat wo man war, sondern belastet unmittelbar die Beziehung zum Kind und/oder Partner. Studien haben nachgewiesen, dass Kinder sich umso auffälliger verhalten, je häufiger die Eltern auf ihr Smartphone gucken während sie sich eigentlich mit dem Kind beschäftigen.
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Führt die Smartphone-Sucht der Eltern zu einer Generation von Problem-Kindern?

Was passiert, wenn den Eltern das Signal auf dem Smartphone wichtiger ist, als der Kontakt mit dem eigenen Kind. Die Ergebnisse einer Studie sind eindeutig.

Source: www.stern.de/digital/smartphones/fuehrt-die-smartphone-sucht-der-eltern-zu-problem-kindern–7493726.html

Videoprojekt über Handy- und Internetsucht

Das renommierte Medienprojekt Wuppertal sucht jugendliche Teilnehmer für ihr aktuelles Videoprojekt, eine Filmreihe über Handy- und Internetnutzung und Folgen eines Suchtverhaltens.
Die Filme sind nicht nur über die Jugendlichen, sondern werden mit den Jugendlichen realisiert, die ihre Ideen und Vorstellungen einbringen können.

Interessenten finden die Kontaktmöglichkeit unten, bitte verbreiten Sie diesen Aufruf auch gerne weiter!
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Medienprojekt Wuppertal, Jugendvideoproduktion und -vertrieb

Für Jugendliche ist das Smartphone mit mobilem Internet heute der wichtigste Alltagsbegleiter. Es ist Kommunikationszentrale, Statussymbol, Gesprächsthema in der Freizeit, gemeinsame Spielekonsole und Speicher für persönliche Inhalte wie Kontakte, Fotos, Filme und Nachrichten.

Mit Echtzeit-Messenger-Apps wie WhatsApp oder sozialen Netzwerken wie Facebook ist es Schnittstelle zu Freundeskreis, Klassenverband und anderen Peergroups. Der Wettbewerb, Ehrgeiz und die Anerkennung in den Spielernetzwerken sowie die aktuellen Kommunikationsnormen mit dem empfundenen sozialen Druck, sich den Normen der Peergroup anzupassen, bergen durch eine exzessive Handynutzung ein hohes Suchtpotenzial mit der Gefahr von leistungsbezogenen und gesundheitlichen Belastungen.

Für ein neues Videoprojekt des Medienprojektes Wuppertal zum Thema Handy- und Internetsucht werden nun jugendliche Teilnehmer/-innen und Kooperationspartner/-innen gesucht. In dem Projekt soll mit Jugendlichen eine Filmreihe über ihr Handy- und Internetnutzungsverhalten produziert werden. Im Zentrum des Filmes stehen die unterschiedlichen Erfahrungen der Handynutzung, die positiven Potenziale, vor allem aber die Gefahren des exzessiven Handygebrauchs und eines medialen Suchtverhaltens der Jugendlichen mit ihren Folgen für den Lebensalltag. Die Filme sollen anschließend öffentlich im Kino präsentiert und auf DVD für die Aufklärungs- und Präventionsarbeit genutzt werden.

An dem Projekt teilnehmen können Jugendliche im Alter zwischen 12 und 18 Jahren und Gruppen bzw. Institutionen aus der Region Wuppertal.

Source: www.medienprojekt-wuppertal.de/

Kontaktaufnahme:
Fon: 0202-563 26 47
E-Mail: info@medienprojekt-wuppertal.de

Erfolgreiche Lobbyarbeit bei der Bundeszentrale für politische Bildung

Ganz so, als wenn die Medienbildung über die Technisierung liefe, suggeriert die bpb mal wieder, dass Schulen und Pädagogen Defizite aufzuholen hätten. Das haben sie sicher, aber ob da andere Bereiche nicht dringlicher wären, ist hier kein Thema.

Wie die IT-Branche es geschafft hat, über „Wissenschaftsförderung“, Medienkampagnen u.v.m. bis hinauf in die Politik ihre Sicht auf die Medienpädagogik als nicht evaluiertes Non-plus-Ultra in den Bildungsdiskurs einzuschleusen, das steht ausführlich im ersten Kapitel das Buches von Sabine Schiffer „Bildung und Medien“.

Da aber die Geldflüsse weiter in die gleiche Richtung fließen, so auch die Politik und der Niedergang des Bildungsstandorts Deutschland.