Schlagwort-Archive: gespräch

Handy aus der Hand

Wie man Kinder und Jugendliche dazu bekommt, das Handy auch mal wegzulegen – lesens- bzw. anhörenswert.
– – –

Mediennutzung von Kindern – Strategien gegen die Handysucht

Mediennutzung von Kindern – Strategien gegen die Handysucht

Eltern reden sich oft den Mund fusselig: Trotzdem starrt der Nachwuchs nonstop auf sein Smartphone. Aus dieser Situation gibt es auch Auswege, sagt der Leiter des Büros für Kindermedien in Berlin, Thomas Feibel – mit Methoden, die gar nicht so neu sind.

Source: www.deutschlandfunkkultur.de/mediennutzung-von-kindern-strategien-gegen-die-handysucht.1008.de.html?dram:article_id=397931

Das Lügen-Biotop – Faktencheck der c’t

Der erste Teil „Das Lügen-Biotop“ ist im aktuellen Heft zu lesen, oder online hier:
– – –

Wie Fake News entstehen und warum sie eine Gefahr darstellen

So lange Menschen zusammenleben, belügen sie sich. Und schon immer dienten Desinformation und Propaganda dazu, politische Ränkespiele zu beeinflussen. Warum also die aktuelle Aufregung um Fake News? Weil soziale Medien für ein stetig wachsendes Bombardement aus Unwahrheiten wie ein Verstärker wirken.

Hitlers geheime Tagebücher, irakische Massenvernichtungswaffen, die Klimawandel-Lüge – das Erfinden und das Verdrehen von Nachrichten ist nichts Neues. Dieser Artikel soll erklären, warum Fake News zu einem großen Problem geworden sind und wer davon profitiert.

Weiterlesen: www.heise.de/ct/ausgabe/2017-16-Wie-Fake-News-entstehen-und-warum-sie-eine-Gefahr-darstellen-3775058.html

Warnung vor sog. „Kindervideos“ bei youtube

Heute möchten wir eine Warnung aussprechen: natürlich weiß wohl jeder Elternteil, dass man sein Kind nicht unbeaufsichtigt im Internet surfen lassen sollte, aber manchmal hat man doch nur ganz kurz dringende Sachen zu erledigen und „parkt“ das Kind vieleicht doch mal vor dem PC oder Tablet und lässt es zum Beispiel auf youtube etwas schauen?

Hier ist einer der Gründe, warum man das wirklich nicht tun sollte.

Irgendjemand traumatisiert Kinder auf YouTube mit brutalem Content in ihren Lieblings-Cartoonvideos

YouTube wird gerade von üblen Trash-Videos zugemüllt, die sich explizit an kleine Kinder richten und sie nachhaltig verstören können. Angeklickt werden sie millionenfach. Doch wer steckt dahinter?

Source: motherboard.vice.com/de/article/irgendjemand-traumatisiert-kinder-auf-youtube-mit-brutalem-content-in-ihren-lieblings-cartoonvideos

Pädagogische Thematisierung von Digitalisierung

aber nicht Gerätifizierung von Unterricht und Kind

hält Matthias Burchardt für geboten. Digitalisierung soll gestaltet werden, vom mündigen Menschen, sonst gestaltet sie uns. – – –

Bildungsphilosoph: „Das reine Verbieten digitaler Geräte ist Blödsinn“

Matthias Burchardt über Tabletklassen, Roboterkinder und digitale Unschuld

Source: derstandard.at/2000038775614/Bildungsphilosoph-Das-reine-Verbieten-digitaler-Geraete-ist-Bloedsinn

 

Safer Internet Day 2017

Heute ist Safer Internet Day, dieses Jahr mit dem Schwerpunkt Cybermobbing und vielen Veranstaltungen rund um Prävention, Konsequenzen, Hilfeangebote für Betroffene.

Das im untenstehenden heise-Artikel gelobte Klicksafe als Initiator und Koordinator des Safer Internet Day hält allerdings nicht nur Lösungselemente vor, sondern ist auch ein Teil des Problems.
Der Klicksafe- Ansatz, dass Kinder so früh wie möglich mit dem Internet vertraut gemacht werden müssen, entspringt dabei wohl vor allem den Wünschen der sponsernden Industrie – Microsoft, ProSiebenSat.1, o2 und SuperRTL finden sich unter anderem in der Liste der Kooperationspartner.
Mehr dazu lesen Sie im Buch Bildung und Medien.
– – –

Safer Internet Day 2017: Vereint für ein besseres Internet

Am weltweiten Tag für das sichere Internet wird in Deutschland das Thema Cybermobbing in den Vordergrund gestellt. Besonders betroffen sind Jugendliche, an die sich verschiedene Angebote richten.

Source: www.heise.de/newsticker/meldung/Safer-Internet-Day-2017-Vereint-fuer-ein-besseres-Internet-3618760.html

Nicht nur im Kinderfernsehen

Ich habe aber den Eindruck, dass die Redaktionen ängstlich geworden sind und ungern Verantwortung übernehmen. Sie denken viel zu sehr in Vermarktungsparametern.

Das lässt sich sicherlich nicht nur über das Kinderfernsehen sagen….

Ein absolut lesenswertes Interview mit Josef Göhlen, der das deutsche Kinderfernsehen von den 1960ern bis in die 1980er geprägt hat.

Keine kurzen Hosen!

Interview mit Josef Göhlen zur Entwicklung des Kinderfernsehens in Deutschland

Foto: privat

Josef Göhlen war Leiter des Kinderprogramms beim Hessischen Rundfunk (HR) und dann beim ZDF. In diesen Funktionen hat er in den 1960er und 1970er Jahren für die Klassiker des (öffentlich-rechtlichen) deutschen Kinderfernsehens gesorgt. Beim HR waren das die Geschichten der Augsburger Puppenkiste und „Pippi Langstrumpf“, zu sehen im ARD-Programm. Beim ZDF waren es Trickserien wie „Heidi“, „Wickie“ oder „Biene Maja“ und die sogenannten Weihnachtsserien wie „Timm Thaler“, „Jack Holborn“ oder „Silas“.

Source: www.medienkorrespondenz.de/leitartikel/artikel/keine-kurzen-hosen.html

Offener Brief des Vereins Sichtwechsel e.V.

Trailer für gewalttätige Filme im Nachmittags- oder Vorabendprogramm sind also „Service für die Zuschauer“?  – – –

Offener Brief des Vereins Sichtwechsel e.V.

Am 14. Dezember 2016 schrieb der Verein Sichtwechsel e.V. an die Zuschauerredaktion des ZDF bezüglichGewaltdarstellungen in ausgestrahlten Filmen, und Werbung für diese Filme durch Trailer in anderen Sendungen.
Die Antwort der ARD kam am 19. Dezember, beide Briefe finden Sie untenstehend und auch als pdf  zum Herunterladen.

Source: medien-meinungen.de/2016/12/offener-brief-des-vereins-sichtwechsel-e-v/

Hilfe bei Medienabhängigkeit

Hilfe bei Medienabängigkeit ist oft nicht leicht zu finden.

Im Ruhrgebiet (Dortmund) gibt es eine neue stationäre Anlaufstelle, getragen vom gemeinnützigen Malteser Hilfsdienst: auxilium ReLoaded die sich an Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren richtet.

 

Medien beeinflussen (weibliche) Berufswünsche

Prof. Dr. Marion Esch aus Berlin hat im Rahmen eines Forschungsprojektes der TU Berlin untersucht, ob Mediendarstellungen die Berufswünsche von Kindern und Jugendlichen, insbesondere Mädchen, beeinflussen, und kam zu dem Schluss dass dies tatsächlich der Fall ist.

Frauen werden in fiktionalen Filmen/Serien zum größten Teil in Dienstleistungsberufen dargestellt, nur sehr selten in technischen Berufen oder Leitungsfunktionen – wenn sie nicht ohnehin primär die Aufgabe haben, sich um die Familie und den Haushalt zu kümmern.

Somit besteht im Fernsehprogramm die traditionelle Rollenverteilung fort – und die Ausnahmen haben meist einen ziemlich starken direkten Effekt.

So hat zB. die Serie „CSI“, mit starken, verantwortlichen Frauen als Hauptpersonen in der Forensik, in den USA dazu geführt, dass der Anteil der weiblichen Studienanfänger für Forensik seit dem Serienstart um 64% gestiegen ist und mittlerweile drei Viertel der Studienanfänger weiblich sind.

Link zur pdf der Studie

Die Neue Züricher Zeitung hat die Erkenntnisse aus dieser und anderer Untersuchungen in diesem Artikel zusammengefasst.

Fazit: Auch wenn es nicht bewusst wahrgenommen wird, das was uns von und in den Medien präsentiert wird, beeinflusst unser Bild von der Welt und damit unter Umständen lebensprägende Entscheidungen.

Buchempfehlung: Internet- und Computersucht

herausgegeben von Christoph Möller, geschrieben von vielen, die aus diesem Gebiet arbeiten und nicht von der Branche finanziert werden – deshalb die unabhängigen Forschungsergebnisse…

Christoph Möller, Internet- und Computersucht

Ein vielfach geleugnetes und unterschätztes Thema. Dabei kann man bei richtiger Diagnose helfen.

Hier eine Rezension zum Buch!