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Digitalisierung = Unfug?

Ein Kommentar von  Jürgen Kaube, dem Herausgeber der FAZ:
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Digitalisierungs-Kommentar: Großer Unfug

Digitalisierungs-Kommentar: Großer Unfug

An vielen Schulen in Deutschland sind Smartphones nicht als Lösung bekannt – sondern als Problem. Auch wenn es viele fordern: Die Digitalisierung ist keine bildungspolitische Notwendigkeit.

Die Schulen müssen digitalisiert werden. So heißt es landauf, landab und so gut wie unabhängig von sonstigen Positionen in der Bildungspolitik. Im Koalitionsvertrag sind fünf Milliarden Euro in den kommenden fünf Jahren dafür vorgesehen. Dass das kaum ausreichen wird, um alle Schulen und alle Schüler mit dem auszustatten, was man sich an Servern, Clouds, W-Lan-Anschlüssen und Endgeräten (Smartphones, Tablets, PCs) so vorstellt, geht aus einfachen Rechnungen hervor. Manche halten die dreifache Summe für nötig.

Quelle: www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/digitalisierung-der-schule-grosser-unfug-15519960.html?GEPC=s3

Lobby Control zum Thema Sponsoring an Schulen

Ein Interview mit Fabian Kaske von Lobby Control:  Er erläutert, warum das Sponsoring von Bildung an Schulen durch namhafte Unternehmen ein Problem darstellt.
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Digitalisierung an Schulen – Unternehmen drängen in die Klassenzimmer

Digitalisierung an Schulen – Unternehmen drängen in die Klassenzimmer | Digital | detektor.fm

Keine PCs, keine Tablets: Viele Klassenzimmer warten noch immer auf die Digitalisierung. Das Projekt „Calliope“ will das ändern. Ein Problem?

Quelle: detektor.fm/digital/digitalisierung-an-schulen

Gebrauchthandy kaufen?

Was es beim Kauf eines Gebrauchthandys zu beachten gibt wird hier kurz zusammengefasst,  für Ihren persönlichen Beitrag zum Daten- und auch Umweltschutz.
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Service: Gebrauchte Handys

Service: Gebrauchte Handys | Morgenmagazin

Vielen ist ein neues Smartphone einfach zu teuer. Gebrauchte Geräte sind günstiger, und in der Regel auch in einem guten Zustand. Aber wie kann ich den als Laie erkennen? Welche Sicherheiten habe ich als Kunde bei einem Privatkauf – und wo kann man gebrauchte Smartphones am besten ergattern? MOMA-Multimedia-Experte Dennis Horn erklärt Ihnen, was man zum Thema gebrauchte Handys wissen sollte.

 Ob sich ein gebrauchtes Handy lohnt, hängt davon ab, wofür man es verwenden möchte. Wer sein Handy als Arbeitsgerät nutzt, sollte in Neuware investieren. Gerade als Einsteiger- oder Zweitgerät für die Kinder reicht dagegen ein gebrauchtes Handy oft aus.

Quelle: www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/morgenmagazin/service/service-Gebrauchte-Handys-100.html

Medienkunde ≠ Digitale Bildung

Medienkunde ist viel mehr als digitale Bildung – es fängt an mit generellem Medienwissen an, zum Beispiel darüber, wie Eindrücke zustandekommen. Darauf kann dann die digitale Bildung aufbauen, aber erst muss das Fundament vorhanden sein.
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Digitale Bildung an Schulen – Wo „Medienkunde“ an ihre Grenzen stößt

Digitale Bildung an Schulen – Wo „Medienkunde“ an ihre Grenzen stößt

Schon Grundschüler sollen das Programmieren lernen, meint die designierte Staatsministerin für Digitales Dorothee Bär. Datenschützer fordern seit langem die Einführung eines Unterrichtsfachs „Medienkunde“. Hinkt Deutschland beim digitalen Wandel tatsächlich derart hinterher?

Quelle: www.deutschlandfunk.de/digitale-bildung-an-schulen-wo-medienkunde-an-ihre-grenzen.2907.de.html?dram:article_id=412329

„Soziale-Medien-Sucht“ statt Internetsucht?

Welche Medien exzessiv genutzt werden mag sich in den vergangenen Jahren geändert haben, die Folgen sind jedoch immer noch dieselben: Schlafmangel, Streit zuhause, Realitätsflucht usw.
Wissen um mögliche Ansprechpartner und die Medienkompetenz, sich auch mal Abstand zu den Medien zu nehmen, haben die wenigsten betroffenen Eltern und Kinder/Jugendliche.
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Studie: So süchtig machen WhatsApp, Instagram und Co.

Studie: So süchtig machen WhatsApp, Instagram und Co.

Untersuchung von DAK-Gesundheit und Deutschem Zentrum für Suchtfragen zeigt Social-Media-Abhängigkeit bei 12- bis 17-Jährigen

WhatsApp, Instagram oder Snapchat können süchtig machen. Nach einer neuen DAK-Studie erfüllen 2,6 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland die Kriterien für eine Abhängigkeit nach der sogenannten „Social Media Disorder Scale“.

Das Suchtrisiko wurde jetzt erstmals in einer repräsentativen Untersuchung der Krankenkasse DAK-Gesundheit und des Deutschen Zentrums für Suchtfragen am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) analysiert. Laut Studie verbringen Jungen und Mädchen zwischen zwölf und 17 Jahren durchschnittlich rund zweieinhalb Stunden täglich mit sozialen Medien.
Durch die intensive Nutzung entstehen gesundheitliche Probleme. Es gibt sogar einen Zusammenhang zwischen Social-Media-Sucht und Depressionen. Die sozialen Probleme sind vielfältig: zu wenig Schlaf, Realitätsflucht und Streit mit den Eltern.
„Viele Kinder und Jugendliche chatten, posten und liken von früh bis in die Nacht“, sagt Andreas Storm, Vorstandschef der DAK-Gesundheit. „Einige rutschen in die Abhängigkeit. Darauf müssen wir reagieren, damit Betroffene und ihre Familien Hilfe bekommen. Das Liken darf nicht zum Leiden werden.“

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„Ich stelle immer wieder fest, dass Eltern, wenn es um die Onlinenutzung ihrer Kinder geht, Orientierung suchen, und zwar von kompetenter Hand. Kinder müssen lernen, mit digitalen Medien umzugehen. Sie sollten nicht nur die Technik beherrschen, sondern auch die Chancen und Risiken dieser Medien erkennen. Beides muss zum Stoff gehören, wenn wir die Digitalisierung der Schulen so vorantreiben, wie es im Koalitionsvertrag beschrieben ist. Klar ist zudem, dass auch der Jugendschutz noch besser auf die Angebote im Netz antworten muss als es bisher gelingt, gerade mit Blick auf die Suchtpotenziale“, sagt Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung

Smartphone-Zeit einschränken macht ihr Kind glücklicher

Und weil es Ihnen das vermutlich (zumindest anfangs) nicht glauben mag, wurde das jetzt wissenschaftlich nachgewiesen.
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Jugendliche mit weniger Smartphone-Zeit sind glücklicher

Jugendliche mit weniger Smartphone-Zeit sind glücklicher

(c) dpa, Armin Weigel

Dass ständiges Online-Sein labile Jugendliche runterziehen kann, haben schon mehrere Studien gezeigt. Eine neue Untersuchung weist darauf hin, dass auch die große Mehrheit durch zu viel Gedaddel nicht glücklicher wird.

Source: www.heise.de/newsticker/meldung/Jugendliche-mit-weniger-Smartphone-Zeit-sind-gluecklicher-3952670.html

Medienmündigkeit als Ziel

Erziehung zur Medienmündigkeit als Aufgabe von Schule und Elternhaus, das wäre wünschenswert. Statt dessen wird oft nur unkritisch „Wischkompetenz“ gelehrt, ohne sich über altersgerechte Vermittlung, Folgen für die Entwicklung, Datenschutz usw. Gedanken zu machen – so die Kritik in diesem Artikel:
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Das trojanische Pferd der Moderne

Das trojanische Pferd der Moderne

Kinder halten es keine halbe Stunde ohne Smartphone aus. Aber in den Schulen heiߟt es: digitale Technik, so früh wie nur möglich. Davor warnt das Bündnis für humane Bildung und empfiehlt, den Grundschülern lieber ein Musikinstrument in die Hand zu geben. Damit die Gehirne gesund bleiben.

Source: www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/347/das-trojanische-pferd-der-moderne-4731.html

Handy aus der Hand

Wie man Kinder und Jugendliche dazu bekommt, das Handy auch mal wegzulegen – lesens- bzw. anhörenswert.
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Mediennutzung von Kindern – Strategien gegen die Handysucht

Mediennutzung von Kindern – Strategien gegen die Handysucht

Eltern reden sich oft den Mund fusselig: Trotzdem starrt der Nachwuchs nonstop auf sein Smartphone. Aus dieser Situation gibt es auch Auswege, sagt der Leiter des Büros für Kindermedien in Berlin, Thomas Feibel – mit Methoden, die gar nicht so neu sind.

Source: www.deutschlandfunkkultur.de/mediennutzung-von-kindern-strategien-gegen-die-handysucht.1008.de.html?dram:article_id=397931

Da wird das Pferd von hinten aufgezäumt

Viele Schulen brauchen Renovierungen die die Basisfunktionen des Gebäudes sichern, von einer funktionierenden schuleigenen EDV-Infrastruktur mit Netzwerkanschlüssen in jedem Klassenraum, Wlan, schnellem Internet usw. sind sie oft sehr weit entfernt.

Aber eine Cloud für ganz Deutschland wird bereits getestet? Ob das so funktioniert, jetzt wo die von Bildungsministerin Wanka versprochenen Milliarden doch nur ein schöner Wunsch sind? Wer kann denn davon profitieren, die chronisch unterfinanzierten Kommunen eher nicht? Doch wieder nur eine Möglichkeit für IT-Firmen, Fördergelder abzugreifen? Und was ist mit der oft so herausgestellten Bildungshoheit der Länder bei einer „Bundescloud“?

Viele unbeantwortete Fragen, wenig Antworten….
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Schluss mit Schneckentempo: Eine Supercloud soll die Schulen digitalisieren

Die Union schlägt in ihrem Wahlprogramm eine „Bildungscloud“ vor. Damit sollen ausgerechnet die rückständigen deutsche Schulen in der Digitalisierung Maßstäbe setzen. Ist das realistisch? Ein Kommentar.

„Wir unterstützen die Schaffung einer innovativen neuen Bildungscloud, mit der wir über Deutschland hinaus neue Maßstäbe setzen werden.“ So steht es im Programm von CDU und CSU für die Bundestagswahl am 24. September. Da wird, wer sich schon länger mit dem Thema Digitalisierung in den Schulen beschäftigt, doch etwas skeptisch: Deutsche Schulen sollen in der Digitalisierung internationale Maßstäbe setzen? Das hört sich nach einem verwegenen Versprechen an. Seit Jahren geht es nur im Schneckentempo vorwärts; die deutschen Schulen hinken im Vergleich mit anderen Ländern hinterher.

Source: www.faz.net/aktuell/wirtschaft/digitalisierung-und-bildung-probleme-bei-der-digitalisierung-des-bildungswesens-15161922.html

Vernetztes Spielzeug?

Ist vernetztes Spielzeug – also Kinderspielzeug, das eine Verbindung zum Internet aufbaut – überhaupt sinnvoll? Oder sollte man nicht besser grundsätzlich die Finger davon lassen?
Wie sieht es mit dem Datenschutz aus, wird die Kommunikation aufgezeichnet, und wenn ja wo werden die Daten gespeichert? Und wie und wozu werden sie verwendet? Wie sind sie gesichert?
Diese wichtigen Fragen stellt der Artikel überhaupt nicht. Auch das würde aber zu echter Medienbildung dazugehören…..
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Newsletter August 2017 Initiativbüro Gutes Aufwachsen mit Medien

Damit vernetztes Spielzeug Spaß macht

Die Puppe „Cayla“ erlangte Anfang 2017 zweifelhafte Berühmtheit. Sie wurde von der Bundesnetzagentur als Spionage-Werkzeug eingestuft und damit aus dem Handel genommen. Doch was steckt hinter vernetztem Spielzeug?

Marlen Korn und ihr Team befassen sich bei jugendschutz.net mit dem sicheren Einsatz von „vernetztem Spielzeug“.  Hier erklärt sie, was es damit auf sich hat und was Eltern beachten sollten.