Schlagwort-Archive: Computersucht

Handy aus der Hand

Wie man Kinder und Jugendliche dazu bekommt, das Handy auch mal wegzulegen – lesens- bzw. anhörenswert.
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Mediennutzung von Kindern – Strategien gegen die Handysucht

Mediennutzung von Kindern – Strategien gegen die Handysucht

Eltern reden sich oft den Mund fusselig: Trotzdem starrt der Nachwuchs nonstop auf sein Smartphone. Aus dieser Situation gibt es auch Auswege, sagt der Leiter des Büros für Kindermedien in Berlin, Thomas Feibel – mit Methoden, die gar nicht so neu sind.

Source: www.deutschlandfunkkultur.de/mediennutzung-von-kindern-strategien-gegen-die-handysucht.1008.de.html?dram:article_id=397931

Technoference

Technoference – so nennt sich auf Englisch die Unterbrechung einer Tätigkeit durch Technik. Das kann das Gespräch mit dem Kind sein, das Lesen eines Buches, das romantische Abendessen mit dem Partner – währenddessen wird „nur mal kurz“ auf’s Handy geguckt, und schon verliert man sich für Minuten.

Das führt nicht nur dazu, dass man den zuletzt gelesenen Absatz des Buches erneut lesen muss weil man vergessen hat wo man war, sondern belastet unmittelbar die Beziehung zum Kind und/oder Partner. Studien haben nachgewiesen, dass Kinder sich umso auffälliger verhalten, je häufiger die Eltern auf ihr Smartphone gucken während sie sich eigentlich mit dem Kind beschäftigen.
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Führt die Smartphone-Sucht der Eltern zu einer Generation von Problem-Kindern?

Was passiert, wenn den Eltern das Signal auf dem Smartphone wichtiger ist, als der Kontakt mit dem eigenen Kind. Die Ergebnisse einer Studie sind eindeutig.

Source: www.stern.de/digital/smartphones/fuehrt-die-smartphone-sucht-der-eltern-zu-problem-kindern–7493726.html

Was machen Smartphones mit Kindern

…statt Was machen Kinder mit Smartphones?

Was eine Studie alles bewirken kann…. Sogar die Gamesbranche fragt sich, ob Manfred Spitzer etwa doch recht hat.
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BLIKK-Studie: Handy-Nutzung durch Kinder steigt rasant – GamesWirtschaft.de

Haben Mahner wie Manfred Spitzer doch Recht? Die „BLIKK-Studie“ der Bundesdrogenbeauftragten zeigt mögliche Folgen des Smartphone-Konsums bei Kindern.

Source: www.gameswirtschaft.de/politik/blikk-studie-2017-drogenbeauftragte-mortler/

Ergebnisse der BLIKK Studie 2017 vorgestellt

Übermäßiger Medienkonsum gefährdet Gesundheit von Kindern und Jugendlichen Drogenbeauftragte fordert mehr „€ždigitale Fürsorge“œ

Die Möglichkeiten und Chancen der Digitalisierung stehen außer Frage.  Doch die Digitalisierung ist nicht ohne Risiko, zumindest dann, wenn der Medienkonsum außer Kontrolle gerät: Die Zahlen internetabhängiger Jugendlicher und junger Erwachsener steigen rasant – mittlerweile gehen Experten von etwa 600 000 Internetabhängigen und 2,5 Millionen problematischen Nutzern in Deutschland aus. Mit der heute vorgestellten BLIKK-Medienstudie werden nun auch die gesundheitlichen Risiken übermäßigen Medienkonsums für Kinder immer deutlicher. Sie reichen von Fütter- und Einschlafstörungen bei Babys über Sprachentwicklungsstörungen bei Kleinkindern bis zu Konzentrationsstörungen im Grundschulalter. Wenn der Medienkonsum bei Kind oder Eltern auffallend hoch ist, stellen Kinder- und Jugendärzte weit überdurchschnittlich entsprechende Auffälligkeiten fest.

Source: www.drogenbeauftragte.de/presse/pressekontakt-und-mitteilungen/2017/2017-2-quartal/ergebnisse-der-blikk-studie-2017-vorgestellt.html

Videoprojekt über Handy- und Internetsucht

Das renommierte Medienprojekt Wuppertal sucht jugendliche Teilnehmer für ihr aktuelles Videoprojekt, eine Filmreihe über Handy- und Internetnutzung und Folgen eines Suchtverhaltens.
Die Filme sind nicht nur über die Jugendlichen, sondern werden mit den Jugendlichen realisiert, die ihre Ideen und Vorstellungen einbringen können.

Interessenten finden die Kontaktmöglichkeit unten, bitte verbreiten Sie diesen Aufruf auch gerne weiter!
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Medienprojekt Wuppertal, Jugendvideoproduktion und -vertrieb

Für Jugendliche ist das Smartphone mit mobilem Internet heute der wichtigste Alltagsbegleiter. Es ist Kommunikationszentrale, Statussymbol, Gesprächsthema in der Freizeit, gemeinsame Spielekonsole und Speicher für persönliche Inhalte wie Kontakte, Fotos, Filme und Nachrichten.

Mit Echtzeit-Messenger-Apps wie WhatsApp oder sozialen Netzwerken wie Facebook ist es Schnittstelle zu Freundeskreis, Klassenverband und anderen Peergroups. Der Wettbewerb, Ehrgeiz und die Anerkennung in den Spielernetzwerken sowie die aktuellen Kommunikationsnormen mit dem empfundenen sozialen Druck, sich den Normen der Peergroup anzupassen, bergen durch eine exzessive Handynutzung ein hohes Suchtpotenzial mit der Gefahr von leistungsbezogenen und gesundheitlichen Belastungen.

Für ein neues Videoprojekt des Medienprojektes Wuppertal zum Thema Handy- und Internetsucht werden nun jugendliche Teilnehmer/-innen und Kooperationspartner/-innen gesucht. In dem Projekt soll mit Jugendlichen eine Filmreihe über ihr Handy- und Internetnutzungsverhalten produziert werden. Im Zentrum des Filmes stehen die unterschiedlichen Erfahrungen der Handynutzung, die positiven Potenziale, vor allem aber die Gefahren des exzessiven Handygebrauchs und eines medialen Suchtverhaltens der Jugendlichen mit ihren Folgen für den Lebensalltag. Die Filme sollen anschließend öffentlich im Kino präsentiert und auf DVD für die Aufklärungs- und Präventionsarbeit genutzt werden.

An dem Projekt teilnehmen können Jugendliche im Alter zwischen 12 und 18 Jahren und Gruppen bzw. Institutionen aus der Region Wuppertal.

Source: www.medienprojekt-wuppertal.de/

Kontaktaufnahme:
Fon: 0202-563 26 47
E-Mail: info@medienprojekt-wuppertal.de

Digitalisierungsfolge?

Was sind eigentlich die Folgen der Digitalisierung im Alltag? In unserem Umgang miteinander, in den Beziehungen zwischen Freunden, Familie, Arbeitskollegen, Nachbarn?
Es gibt Studien, Untersuchungen und Prognosen wie sich unsere Lern- und Arbeitswelt verändern wird und ja z.T. schon verändert hat, aber das Zwischenmenschliche scheint nicht so interessant zu sein. Ist vielleicht sogar das bereits eine Digitalisierungsfolge?

Gefühle werden kaum noch per Stimme, sondern non-verbal ausgedrückt. «Dafür gibt es ja Emojis», sagt er mit Hinweis auf die kleinen Symbolbilder, die Freude, Wut, Verärgerung oder Überraschung ausdrücken sollen. Und für die Mimik gibt es Selfie-Videos, die der Absender von sich macht.
[er = Der 15-jährige Autor Robert Campe – Zitat aus dem untenstehenden Artikel der ZEIT]

Die Smartphone-Generation wird maulfaul

Hannover (dpa) – Telefonieren ist out – Texten in. Zumindest bei der Gruppe der unter 17-Jährigen, weiß Digital-Experte Gerald Lembke. «Alle Studien zeigen, dass das Telefon kaum noch genutzt wird», sagt der in Mannheim lehrende Professor für Digitale Medien.

«Über alle Altersgruppen hinweg wird im Schnitt gerade mal acht Minuten täglich telefoniert – bei der Gruppe der bis zu 17 Jahre alten Nutzer ist die Zeit aber kaum noch erfassbar.» Viele von ihnen kommunizieren heute nur noch per Text- oder Sprachnachricht.

Der 15-jährige Hamburger Autor Robert Campe sieht darin keinen Widerspruch. «Klar, das Telefonieren nimmt ab», sagt er. «Ich telefoniere auch nur noch, wenn ich mal sehr schnell Informationen brauche.» Doch das Versenden von Sprach- oder Textnachrichten sieht er als eine andere Form des traditionellen Telefonats.
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Source: www.zeit.de/news/2017-04/16/technik-die-smartphone-generation-wird-maulfaul-16130803

Sicherheit in sozialen Medien

Ein österreichisches Projekt, auf dessen Webseite die Informations-, Lern- und Arbeitsmaterialien zum Umgang mit den Risiken bei der Nutzung Sozialer Medien zum Download bereitstehen.

Wobei die „Über Uns“ Seite erstaunlich wenig Information über die Initiatoren und Hintergründe dieses Projektes bietet – es wäre interessant zu wissen, wer eigentlich dahintersteckt. Vielleicht eine Rechercheaufgabe für den geneigten Leser? – – –

SicherSocial | Material

Das Netidee Projekt SicherSocial entwickelt Lern- und Arbeitsmaterialien für Kinder, LehrerInnen und Eltern um die Sicherheit im Umgang mit den Sozialen Netzwerken zu erhöhen. Dabei werden plattformspezifische Social Media Crime Charakteristika dargestellt und mit Hilfe von Fallbeispielen veranschaulicht. Darüber hinaus werden Präsentationsfolien erstellt, die von LehrerInnen im Unterricht eingesetzt werden können. Die Folien werden durch Info-Grafiken und Themenposter ergänzt, die im Rahmen des Projekts erstellt und zugänglich gemacht bzw. bestellt werden können.

Source: www.sichersocial.com/portfolio/

Marcel H: computer- und spielesüchtig

Und wieder jemand, bei dem Computer- und Internetsucht und Spielsucht in Verbindung mit einer wohl bereits vorhandenen Labilität zur Katastrophe führten.

Seit langem werden strengere Auflagen für die Computerspieleindustrie gefordert, bessere Früherkennung und Prävention von Abhängigkeit, mehr Therapiemöglichkeiten für Computersüchtige – bislang ergebnislos.
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Stellungnahme der Ermittler: Mutmaßlicher Täter von Herne soll aus Mordlust gehandelt haben – SPIEGEL ONLINE

Der mutmaßliche Kindsmörder von Herne soll seine beiden Opfer mit jeweils mehr als 50 Stichen getötet haben. Laut Staatsanwaltschaft hat der 19-Jährige ein umfassendes Geständnis abgelegt.

Es handele es sich um einen „in vielerlei Hinsicht ungewöhnlichen, gefährlichen und brutalen Täter“, sagte der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange. Das Motiv für den Kindsmord war demnach Mordlust; ein Sexualdelikt schließen die Ermittler aus.

Heße sei computer- und videospielsüchtig gewesen, sagte der Leiter der Mordkommission Bochum, Klaus-Peter Lipphaus. Er verhalte sich emotionslos und eiskalt in den Vernehmungen, rede aber viel.

Source: www.spiegel.de/panorama/justiz/herne-mutmasslicher-taeter-marcel-hesse-soll-aus-mordlust-gehandelt-haben-a-1138276.html

Und wieder die immergleiche Forderung

Gefordert wird sie schon lange, die umfassende Medienbildung für Schüler, die Bestandteil des Lehrplans werden muss. Auch von uns.
Und es wurde viel geschrieben dazu, nur passiert ist sehr wenig. Ob es sich mit diesem Artikel ändert?
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Kommentar – Bringt den Schülern endlich Medienkompetenz bei!

Es muss viel mehr für die digitale Bildung junger Leute getan werden. Dort entscheidet sich, wie es mit dem Standort Deutschland weitergeht.

Source: www.sueddeutsche.de/bildung/kommentar-schulen-muessen-nachsitzen-1.3375869

Digitalisierung und schulische Bildung

Prof. Dr. Dr. Spitzer von der Psychiatrischen Universitätsklinik & Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen der Universität Ulm war im Oktober 2016 im Hessischen Landtag.
Eingeladen hatte ihn die Enquetekommission „Kein Kind zurücklassen – Rahmenbedingungen, Chancen und Zukunft schulischer Bildung in Hessen“, Thema der Anhörung war die Digitalisierung.

Prof. Spitzer hat dem Institut für Medienverantwortung (IMV) freundlicherweise das Protokoll dieser Anhörung zur Verfügung gestellt, das wir als Gastbeitrag auf der Webseite veröffentlicht haben. Hier geht es zu den Gastbeiträgen.

Ein Zitat aus dem Protokoll:

6. Können digitale Medien die digitale Spaltung (digital divide) überwinden helfen und
Bildungschancen von Kindern/Jugendlichen aus bildungsfernen Schichten erhöhen?

Man findet sehr oft die Behauptung, dass digitale Medien die Bildungschancen aus
bildungsfernen Schichten erhöhen würden. Das Argument klingt zunächst pausibel: Wenn
erst einmal jeder das Wissen der Welt mittels eines digitalen Endgeräts und
Internetanschlusses zur Verfügung hätte, dann wäre Bildungsungerechtigkeit damit im
Wesentlichen abgeschafft. Leider wird dieses Argument durch empirische Befunde nicht
gestützt. Es ist und bleibt Wunschdenken!
Es gibt eine ganze Reihe von Studien die gezeigt haben, dass der Einsatz digitaler Medien
gerade schwache Schüler noch weiter schwächt. Starke Schüler werden durch digitale
Medien entweder gar nicht oder nur wenig in ihren Lernleistungen beeinträchtigt, schwache
Schüler hingegen sehr wohl. Eine im Jahr 2014 erschienene große Studie aus den USA
zeigt: „We demonstrate that the introduction of home computer technology is associated with
modest, but statistically significant and persistent negative impacts on student math and
reading test scores. Further evidence suggests that providing universal access to home
computers and high-speed Internet access would broaden, rather than narrow, math and
reading achievement gaps“ (Vigdor et al. 2014, S. 1103).

Weiterlesen hier in der pdf

 

Studie: Computerspielsucht trifft vor allem Jungs

Das ist jetzt die wievielte Studie in wieviel Jahren mit demselben Ergebnis?
Wir schlagen vor, doch endlich mal Konsequenzen zu ziehen. —

Deutschland: Studie: Computerspielsucht trifft vor allem Jungs

Jungen im Teenie-Alter sind nach einer Krankenkassen-Studie besonders anfällig für Computerspielsucht. Kriterien dafür erfüllen in einer Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit 8,4 Prozent der Jungen und jungen Männer zwischen 12 und 25 Jahren.

Source: www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.deutschland-studie-computerspielsucht-trifft-vor-allem-jungs.5c5b276a-c5f6-44bc-8348-86a1362ad570.html