
„Kinder – und Jugendschutz in der digitalen Welt“ stehen nicht auf dem politischen Programm. Ebensowenig wie Medienbildung im umfassenden Sinne – sondern nur reduziert auf Digitalfragen.
Wir unterstützen die Einsichten und Forderungen des Bündnisses humane Bildung vollumfänglich – die Erkenntnisse entsprechen auch unserem Erfahrungs- und Forschungsstand.
„Das Bündnis kritisiert, dass das Gutachten zwar zahlreiche Risiken digitaler Medien für Kinder und Jugendliche zutreffend benenne, es bleibe bei den Schlussfolgerungen aber den Interessen von IT-, Plattform- und EdTech-Unternehmen verpflichtet, statt den Schutz von Kindern und Jugendlichen in den Mittelpunkt zu stellen. Das Gutachten gehe nicht davon aus, was Kinder brauchen, um gesund aufzuwachsen, ihre natürlichen Sinne auszubilden, sondern postuliere ohne Begründung, dass dafür die Nutzung digitaler Medien eine Voraussetzung sei.
Die in der Stellungnahme angesprochenen und kritisierten Punkte sind:
1. Humane Pädagogik statt digitaler Dehumanisierung
2. Die Umdefinition von Kindern und Jugendlichen zu Erwachsenen
3. Trojanisches Pferd „begleitende Medienpädagogik“
4. Die Behauptung von positiven Potenzialen der Mediennutzung dient der Verharmlosung der Risiken
5. Die Macht der Tech-Konzerne wird ausgeblendet
6. Legitimation der „Digital-Only“-Gesellschaft und datengestützten Pädagogik.“
Zum ausführlichen Text, dessen Lektüre wir unbedingt empfehlen: https://die-pädagogische-wende.de/wp-content/uploads/2026/05/BfhB_2026_Stellungnahme_Expertenkommission_Pub.pdf
