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Aldisierung der Gamesbranche

Computerspiele als Massenphänomen? Wenn man sie bei Aldi kaufen kann, sicherlich. Was für Auswirkungen das auf die bisher recht ordentlichen Margen der Branche hat, wird die Zukunft zeigen.
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Gamescom: Aldi will die Gaming-Branche aufmischen

Gamescom: Aldi will die Gaming-Branche aufmischen

Bei Aldi gibt es nun Spiele für PC und Konsole. Zur Gamescom vertreibt der Discounter im Internet Games. Es gibt Potenzial, die Branche zu verändern.

Düsseldorf: Das ist ungewöhnlich: Zum Start der Spielemesse Gamescom stehen nicht die Spielehersteller in den Schlagzeilen. Stattdessen sorgt Aldi für Aufmerksamkeit: Die Unternehmensgruppen Aldi Nord und Aldi Süd steigen in das Gaming-Geschäft ein. Ab Dienstag bietet der Discounter auf seiner Plattform „Aldi Life“ mehrere Tausend Videospiele von mehr als 100 großen und kleinen Entwicklerstudios zum Download an – und zwar für fast alle Plattformen.

Source: app.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/gamescom-aldi-will-die-gaming-branche-aufmischen/20216480.html

Und keiner redet vom Militär

Dieser Satz aus dem untenstehenden Artikel des Tagesspiegel ist entlarvend:

Die stellvertretende Game-Vorsitzende Linda Breitlauch verweist darauf, welches Potenzial Computerspiele für den Technologietransfer bieten. „Ein Beispiel sind Game-Engines“, sagt Breitlauch. „Mittlerweile werden Game-Engines auch von anderen Industrien genutzt, etwa Architektur und Medizin.“

Vor allem – und das schon recht lange – werden Game-Engines vom Militär genutzt, teilweise unterscheiden sich Trainingsprogramme für Soldaten kaum von Computerspielen.

Aber das ist natürlich weniger positiv besetzt als „Architektur und Medizin“……
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Angela Merkel entdeckt die Gameswelt

Die Kölner Spielemesse Gamescom ist in diesem Wahljahr so politisch wie nie zuvor. Sogar die Kanzlerin kommt erstmals.

Source: www.tagesspiegel.de/wirtschaft/die-gamescom-startet-angela-merkel-entdeckt-die-gameswelt/20218400.html

Play14 – Kultur des Computerspiels?

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Noch einmal: „Papers, Please“

Unser Blogeintrag vom September 2013 mit Spieleempfehlung: https://www.generationmedien.de/spieleempfehlung-papers-please/ und was aus diesem Spiel wurde:

Im März 2014 gewinnt „Papers Please“ den Independend Games Award http://www.zeit.de/digital/games/2014-03/igf-gewinner-papers-please-videospiel

Und jetzt den LARA-Preis, der vom Publikum selbst vergeben wird und im Rahmen der Verleihung des Deutschen Computerspielepreises vergeben wird:
http://www.stern.de/digital/spiele/computerspielpreis-und-lara-award-das-sind-die-besten-deutschen-games-2110870.html
http://www.deutscher-computerspielpreis.de/gewinner_2014.0.html

Ein toller Erfolg, wir gratulieren!

Der Spiegel spielt – mit Verantwortung

Das aktuelle Spiegelheft titelt „Spielen macht klug“, und bezieht sich dabei ausschließlich auf elektronische Spiele am PC oder mobilen Endgerät.

Ein gutes Beispiel dafür, wo uns die drittmittelgesteuerte Forschung hinbringt bzw. die intransparente Auswahl bestimmter Studien und Aussagen – die nachweislich vorhandenen Suchtgefahren und finanziellen Risiken zB. bei den sog. free-to-play Spielen werden mit keinem Wort erwähnt.
Auch bei der Bewerbung von Zigaretten sieht man keine frierenden Gestalten in Rauchschwaden vor der Tür stehen. Ob es möglich sein wird, zwischen den Polen Dämonisierung oder Lobhudelei das Thema zu erörtern?

Bewegt sich was beim Jugendmedienschutz?

Die Redaktion des Spiegel Online berichtet in letzter Zeit hin und wieder kritisch über Spieletrends im Allgemeinen und Besonderen, was uns natürlich freut, da der Spiegel doch von etwas mehr Menschen gelesen wird als viele der „üblich kritischen“ Quellen.

Nachdem ein Journalist das neue GTA V getestet hatte und binnen 20 Stunden Spielzeit auf 636 getötete „Pixelmännchen“ (so nennt er die grafisch herausragend dargestellten dreidimensionalen Figuren) kam, schreibt jetzt ein anderer Autor, der eigentlich für ein Gamer-Magazin tätig ist, wieder bei Spiegel-Online über die Notwendigkeit eines Skandals aufgrund ständiger massiver Verletzungen elementarster Menschenrechte in Shootern – Zitat:

Heutige Militär-Shooter hätten es verdient, durch die Presse öfters skandalisiert zu werden, um so eine öffentliche Diskussion über den Inhalt der Spiele in Gang zu bringen. Es geht nicht um ein – vor allem in der Diskussion um „Killerspiele“ oft gehörtes – Verbot bestimmter Videospiele. Aber die in vielen Spielen zur Schau gestellten klaren Verbrechen gegen die Menschheit müssen als solche benannt und aufgezeigt werden. Heutige Militär-Shooter erklären weltweite Militärinterventionen, Folterungen und Exekutionen zur unhinterfragten, nützlichen und sogar gerechten Normalität. Dem Spieler werden die Methoden seiner virtuellen Protagonisten als vollkommen unproblematisch verkauft.

Wenn inzwischen sogar selbst erklärte „Gamer“ zu der Ansicht kommen dass es reicht mit der Gewaltdarstellung, dass Jugendlichen genug zugemutet worden ist, dass es bedenklich ist wenn – wir zitieren erneut

die Gegner in den Spielen gegen elementare Rechte verstoßen und dies vom Spiel nicht kommentiert wird […..]. Wenn aber auch die eigene Seite jedes Menschen- und Kriegsrecht mit Füßen tritt, ohne dass dies auch nur irgendwie kritisch als Fehlverhalten angemerkt wird, werden solche Methoden und Handlung zur unhinterfragten Norm erklärt.

dann besteht zumindest eine kleine Aussicht auf Hoffnung, dass dies in den Köpfen einiger Leser ein Umdenken, oder vielleicht auch ein erstmaliges bewußtes Nachdenken, über den Inhalt einiger Spiele bewirken kann. Dies kommt jetzt gerade zur vorweihnachtlichen Geschenkewerbezeit, und wir freuen uns über jeden Minderjährigen, der aufgrund dieser Berichterstattung solche Spiele nicht auf dem Gabentisch findet.

 

„Spieletipps to go“

Die Seite Internet-ABC gibt es schon länger, und sie bewirbt Spiele für Kinder. Ob PC, Konsole oder Online, beworben werden sie alle, ein Verriss war auf der Seite nicht aufzufinden.

Für Kinder ab 6 Jahren werden zB Spiele empfohlen wie „Der Puppenspieler„, das es erst ab Mitte September im Handel gibt. Trotzdem ist es „Spiel des Monats“ für den August und bekam es bereits die bestmögliche Bewertung mit 5 Sternen? Offensichtlich kann man beim Internet-ABC also hellsehen.
Ob solche Bilder für Sechsjährige geeignet sind?

 

 

 

 

 

 

 

Oder die Beurteilung eines Rennspiels namens „Insane 2“  – Zitat:

Wenn du auf Rasereien in rauem Gelände stehst, bei denen du die Gegner rammen musst um zu gewinnen, bist du hier genau richtig.

Auch dieses Spiel bekommt man angezeigt, wenn man die Vorfilterung auf „ab 6 Jahre“ stellt. Dass die Redaktion ein zweites Feld mit eigener Alterseinschätzung hat, und dieses Spiel hier „ab 10“ empfohlen wird, erschließt sich nur, wenn man gezielt danach sucht.

Jetzt gibt es ganz neu, und pünktlich zur GamesCom, eine kostenlose App, mit der die Spielebewertungen auch auf die Schnelle vom Smartphone aus eingesehen werden kann. Somit muss man für seine Kaufempfehlungen gar nicht mehr zuhause recherchieren, abwägen und sich Gedanken machen, sondern kann sein Gewissen gleich vor Ort beim Griff ins Regal beruhigen.

Auch auf der GamesCom ist das Internet-ABC mit einem Stand vertreten. Zitat von der Webseite:

Kennen Sie „Dante“? Können Sie mit dem Begriff „bashen“ etwas anfangen? Nein? Dann empfehlen wir den Besuch der gamescom, der größten Spielemesse Europas.

Die Auflösung:

„Dante“ ist eine Figur aus dem Spiel DMC „Devil May Cry“ und „bashen“ steht für „Gegner besiegen oder vernichtend schlagen“.

Gehört das also zur Allgemeinbildung, die Eltern heute brauchen? Muss, wer das  nicht weiss, sich schnellstmöglich auf einer Messe informieren, um diese Bildungslücke zu schließen? Das erwähnte Spiel ist in Deutschland übrigens ab 16 freigegeben, in den USA ab 17 mit diesem Kennzeichen

und es ist immerhin nicht in den Spieletipps des Internet-ABC enthalten – weil der Filter maximal nur auf „ab 12 Jahre“ eingestellt werden kann. Die USK-Freigabe ab 16 kommt im Spielefilter also gar nicht mehr vor – sind die Macher des Internet-ABC etwa überzeugt, dass 16jährige keine elterliche Begleitung beim Spielekauf mehr brauchen? Oder haben sie die Hoffnung aufgegeben und unterscheiden erst gar nicht zwischen Freigaben ab 16 und 18?

Unser Fazit: Äußerst fragwürdig.

Product Placement bei ARD/ZDF

Eigentlich hätte das Morgenmagazin von heute mit dem Bericht zur GamesCom als „Dauerwerbesendung“ gekennzeichnet sein müssen – Screenbilder (mit martialischen Figuren und incl. Waffengefuchtel), Beurteilungen, Preise, Kaufempfehlungen, keine einzige kritische Stimme zu dem ganzen Zirkus? Von den öffentlich-rechtlichen Sendern haben wir mehr erwartet.

 

Kriminelle Karriere jetzt auch online möglich

Das Spiel Grand Theft Auto (GTA) ist seit Erscheinen umstritten.
Ziel des Spieles ist, eine Verbrecherkarriere zu starten und in der Hierarchie möglichst weit aufzusteigen, wofür Polizisten und Konkurrenten ermordet werden müssen, Banken überfallen, Mitstreiter verprügelt, bei den Autorennen regelmäßig Passanten gefährdet werden und fremdes Eigentum beschädigt oder zerstört.
Die Spielpersonen sind zumeist männlich, Frauen sind immer sexy und meist Trophäe,

Dieses Spiel gewinnt trotzdem „Spiel des Jahres“ Auszeichnungen, was zu der Annahme verleitet, es wäre eine nette Unterhaltung für den Nachwuchs, sonst bekäme es ja keine Preise, oder? Falsch.
Solche Auszeichnungen werden in mehreren Kategorien, unter anderem auch für das reine Spieldesign und die grafischen Effekte, verliehen und eine Auszeichnung für die Grafik heißt eben nur, dass die grafischen Effekte gut sind, nicht dass das Spiel an sich in irgendeiner Hinsicht empfehlenswert wäre!
3-D-Effekte bei Autorennen sind sicherlich nett anzusehen, aber 3-D-Effekte bei Prostitution, Drogenhandel, Totschlag sind eher nichts, was man in die Familie bringen möchte.

Jetzt wurde die Online-Variante vorgestellt, die einen Vorgeschmack auf die Vollversion des neuen Grand Theft Auto 5 geben soll. Zitat aus dem verlinkten Artikel:

Mit vielen liebevollen, kleinen Ideen hat Rockstar Games den fünften Teil der Serie aufgehübscht. Kleinigkeiten wie die Anpassung der Umwelt an den Geräuschpegel des Spielers sollen helfen, die Spieler möglichst lange bei Laune zu halten. Der Spieler überfällt zum Beispiel mit bis zu 16 Spielern eine Bank. Er kann regeln, wie laut er das Geld vom Bankangestellten fordert. Tut er das mit der Stimme eines Mäuschens, wird er nicht viel Erfolg haben.

„Liebevolle kleine Ideen“ sind es also, wie zB die Bankangestellten anzubrüllen wenn man sie überfällt???
Wir können nur kopfschüttelnd abraten.