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Wenn Firmengelder die Forschung finanzieren

Was wir im Buch schon belegten, wird vom Verein Mediengewalt.eu in ihrem neuesten Blogeintrag mal wieder bestätigt und aktuell nachgewiesen:
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Interessenvermischungen zwischen Industrie und Forschung – wenn Geld wichtiger ist als Wissenschaft

LobbyControl nimmt in seinem Sonder-Newsletter vom 14. Juli 2017 das Buch von Prof. Christian Kreiß über „Gekaufte Forschung“ (Kreiß, Christian 2015: Gekaufte Forschung – Wissenschaft im Dienst der Konzerne – Irrweg Drittmittelforschung. EUROPA VERLAG Berlin-München-Wien. ISBN: 978-3-944305-72-1) zum Anlass, auf den Einfluss von Konzernen auf Wissenschaft und Hochschulen aufmerksam zu machen. Denn Kreiß geht auf der Basis akribischer Recherchen davon aus, dass mittlerweile der Großteil der Forschung in Deutschland von der Industrie beeinflusst ist. Er stellt die Frage, ob die öffentliche Mission der Hochschulen noch gewährleistet sei. Als zentrales Problem gilt nach Kreiß: wer mit „Drittmitteln Forschung betreibe verliere seine Unabhängigkeit“ denn „geforscht wird, was Geld bringt“.

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Erfolgreiche Lobbyarbeit bei der Bundeszentrale für politische Bildung

Ganz so, als wenn die Medienbildung über die Technisierung liefe, suggeriert die bpb mal wieder, dass Schulen und Pädagogen Defizite aufzuholen hätten. Das haben sie sicher, aber ob da andere Bereiche nicht dringlicher wären, ist hier kein Thema.

Wie die IT-Branche es geschafft hat, über „Wissenschaftsförderung“, Medienkampagnen u.v.m. bis hinauf in die Politik ihre Sicht auf die Medienpädagogik als nicht evaluiertes Non-plus-Ultra in den Bildungsdiskurs einzuschleusen, das steht ausführlich im ersten Kapitel das Buches von Sabine Schiffer „Bildung und Medien“.

Da aber die Geldflüsse weiter in die gleiche Richtung fließen, so auch die Politik und der Niedergang des Bildungsstandorts Deutschland.