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Handy aus der Hand

Wie man Kinder und Jugendliche dazu bekommt, das Handy auch mal wegzulegen – lesens- bzw. anhörenswert.
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Mediennutzung von Kindern – Strategien gegen die Handysucht

Mediennutzung von Kindern – Strategien gegen die Handysucht

Eltern reden sich oft den Mund fusselig: Trotzdem starrt der Nachwuchs nonstop auf sein Smartphone. Aus dieser Situation gibt es auch Auswege, sagt der Leiter des Büros für Kindermedien in Berlin, Thomas Feibel – mit Methoden, die gar nicht so neu sind.

Source: www.deutschlandfunkkultur.de/mediennutzung-von-kindern-strategien-gegen-die-handysucht.1008.de.html?dram:article_id=397931

Videoprojekt über Handy- und Internetsucht

Das renommierte Medienprojekt Wuppertal sucht jugendliche Teilnehmer für ihr aktuelles Videoprojekt, eine Filmreihe über Handy- und Internetnutzung und Folgen eines Suchtverhaltens.
Die Filme sind nicht nur über die Jugendlichen, sondern werden mit den Jugendlichen realisiert, die ihre Ideen und Vorstellungen einbringen können.

Interessenten finden die Kontaktmöglichkeit unten, bitte verbreiten Sie diesen Aufruf auch gerne weiter!
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Medienprojekt Wuppertal, Jugendvideoproduktion und -vertrieb

Für Jugendliche ist das Smartphone mit mobilem Internet heute der wichtigste Alltagsbegleiter. Es ist Kommunikationszentrale, Statussymbol, Gesprächsthema in der Freizeit, gemeinsame Spielekonsole und Speicher für persönliche Inhalte wie Kontakte, Fotos, Filme und Nachrichten.

Mit Echtzeit-Messenger-Apps wie WhatsApp oder sozialen Netzwerken wie Facebook ist es Schnittstelle zu Freundeskreis, Klassenverband und anderen Peergroups. Der Wettbewerb, Ehrgeiz und die Anerkennung in den Spielernetzwerken sowie die aktuellen Kommunikationsnormen mit dem empfundenen sozialen Druck, sich den Normen der Peergroup anzupassen, bergen durch eine exzessive Handynutzung ein hohes Suchtpotenzial mit der Gefahr von leistungsbezogenen und gesundheitlichen Belastungen.

Für ein neues Videoprojekt des Medienprojektes Wuppertal zum Thema Handy- und Internetsucht werden nun jugendliche Teilnehmer/-innen und Kooperationspartner/-innen gesucht. In dem Projekt soll mit Jugendlichen eine Filmreihe über ihr Handy- und Internetnutzungsverhalten produziert werden. Im Zentrum des Filmes stehen die unterschiedlichen Erfahrungen der Handynutzung, die positiven Potenziale, vor allem aber die Gefahren des exzessiven Handygebrauchs und eines medialen Suchtverhaltens der Jugendlichen mit ihren Folgen für den Lebensalltag. Die Filme sollen anschließend öffentlich im Kino präsentiert und auf DVD für die Aufklärungs- und Präventionsarbeit genutzt werden.

An dem Projekt teilnehmen können Jugendliche im Alter zwischen 12 und 18 Jahren und Gruppen bzw. Institutionen aus der Region Wuppertal.

Source: www.medienprojekt-wuppertal.de/

Kontaktaufnahme:
Fon: 0202-563 26 47
E-Mail: info@medienprojekt-wuppertal.de

Wer digital unterwegs ist, lernt nicht

Das ist die Kernaussage des Artikels Schwieriges Lernen vor dem Bildschirm der Neuen Zürcher Zeitung vom 9. April diesen Jahres.

Die Nutzung digitaler Medien lenkt ab, stresst das Gehirn, verhindert auf die Art ein „Einsinken“ des Lernstoffes, und frustriert Kinder, die von den digitalen Medien eine sofortige Belohnung gewöhnt sind. Das Erfolgserlebnis beim Lernen von z.B. Vokabeln erfolgt zeitlich unter Umständen erst Tage später, anders als die Belohnung für eine Handlung bei einem Computerspiel – die kommt sofort. Wer die sofortige Belohnung gewöhnt ist, kann mit dem (erst Mal) ausbleibenden Erfolgserlebnis beim Vokabellernen nur schlecht umgehen.

Wer die Selbstregulation und Selbstdisziplin nicht aufbringt, um sich von der digitalen Ablenkung loszureißen und auf den Schulstoff zu konzentrieren, wird in der Schule ein Problem bekommen. Das stresst, und Stress wird von Jugendlichen gerne beim Computerspielen abgebaut, was wiederum vom Schulstoff abhält, usw.

Die Kinder müssen lernen, mit digitalen Medien und ihren Möglichkeiten umzugehen – auch mit der Ablenkung durch sie. Hier sind die Erwachsenen gefragt, als Gesprächspartner und, vor allem: Vorbilder.
Wer selbst alle paar  Minuten „nebenbei“ das Smartphone auf neue Nachrichten überprüft, sollte sich nicht wundern wenn der Nachwuchs die Ermahnungen, sich doch endlich auf die Vokabeln zu konzentrieren, nicht sonderlich ernst nimmt…..